Eishockey
Pleiten, Pech und Pannen für den EHC Urdorf

Die Limmattaler bleiben in der 2. Liga ohne Sieg. Gegen Bassersdorf verspielen sie einen 2:0-Vorsprung, um am Ende auf bittere Weise mit 4:5 nach Verlängerung zu verlieren. Im Fokus stehen die Schiedsrichter.

Raphael Biermayr
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Enttäuschte Gesichter auf der Urdorfer Bank

Enttäuschte Gesichter auf der Urdorfer Bank

bier

Der EHCU startete gegen Bassersdorf wie sich die Fans es von ihm gewünscht hatten. Nach einem Furioso lagen die Gastgeber mit 2:0 in Front. Altmeister Sandro Duttweiler und der herausragende Yves Brasser hatten getroffen.

In der Folge wiederholte sich ein aus der laufenden Saison bekanntes Phänomen: Die Limmattaler konnten die Spannung nicht hochhalten und bauten rapide ab. Bis zur 17. Minute glichen die Unterländer aus.

Im chaotischen Mitteldrittel verloren die Urdorfer vollends die Übersicht. Nur mit Glück konnte Philipp Hensler zum 3:3 ausgleichen (33.), ehe wenig später ein weiterer Blackout in der Defensivbewegung den neuerlichen Rückstand zeitigte.

Zu Beginn des Schlussabschnitts hauchte Trainer Dani Hüni seinem Team mit einer Korrektur neues Leben ein. Anstelle des überraschend von Beginn weg eingesetzten Florian Wassmer verlieh Stammgoalie Urs Landis den Limmattalern nun mehr Sicherheit.

Davon angetrieben, nahmen sie das Zepter in die Hand. Tobias Landis erzielte in der letzten Minute das 5:4. Die Schiedsrichter sahen den Puck aber bereits blockiert - ein kniffliger Entscheid.

Ein klarer Fehlentscheid hingegen in der Overtime: Nach einem Ellbogencheck gegen ihn wurde Urdorfs Jann Schmid wegen Behinderung auf die Strafbank geschickt. Das folgende Powerplay nutzte Bassersdorf zum Siegtreffer.

Ein weiterer Nackenschlag für Urdorf, das am Samstag in Chiasso gastiert (18 Uhr).