Bouldern
Petra Klingler in China im Halbfinal

Im Chinesischen Chongqing fanden am Wochenende der dritte Boulder-Weltcup und zugleich der erste Speed-Weltcup der Saison statt. Am Boulder-Wettbewerb nahmen auch zwei Damen und zwei Herren aus der Schweiz teil, darunter Petra Klingler und Natalie Bärtschi vom Regionalzentrum Zürich.

Drucken
Teilen
Petra Klingler (Bonstetten) erreicht beim dritten Boulder-Weltcup der Saison den dritten Halbfinal und den 13. Schlussrang (Archivbild).

Petra Klingler (Bonstetten) erreicht beim dritten Boulder-Weltcup der Saison den dritten Halbfinal und den 13. Schlussrang (Archivbild).

David Schweizer/Archiv

Nach Meiringen (SUI) und Kazo (JPN) fand im Chinesischen Chongqing der dritte Boulder-Weltcup im Wochentakt statt. Zusätzlich fand auch der erste Speed-Weltcup statt, allerdings ohne Schweizer Beteiligung. Für das Schweizer Team erreichten Petra Klingler und Baptiste Ometz (Fully) je die Qualifikation für den Halbfinal.

Dritter Halbfinal in Folge für Petra Klingler

Zum dritten Mal in Folge konnte sich Petra Klingler in China problemlos für den Halbfinal der besten zwanzig Athletinnen qualifizieren. Sie topte in der Qualifikation vier von fünf Boulderproblemen. Im Halbfinal lief es dann nicht ganz optimal. Klingler schaffte wohl alle vier Zonen, doch nur ein Top. Für den Final wären mindestens zwei Tops notwendig gewesen. So resultierte nach dem hervorragenden vierten Rang von Kazo diesmal Rang 13. Natalie Bärtschi erreichte in der Qualifikation Rang 26 und näherte sich damit deutlich einer Halbfinalqualifikation.

Den Boulder-Wettbewerb in Chongqing gewann wiederum die Britin Shauna Coxsey, die bereits die ersten beiden Weltcups dieses Jahres für sich entschied. Wie die Siegerin konnte auch die Zweitplatzierte, Akiyo Noguchi (JPN), im Final drei von vier Boulderproblemen lösen, brauchte dazu aber deutlich mehr Versuche. Dritte wurde mit Miho Nonaka ebenfalls eine Japanerin.

Bei den Herren erreichte Baptiste Ometz nach Kazo den zweiten Halbfinal der Saison und belegte am Schluss, wie in Kazo, Rang 16. Benjamin Blaser (Kallnach) boulderte auf Rang 47. Den Wettbewerb gewann der Japaner Tomoa Narasaki vor Jan Hojer (GER) und Jongwon Chon (KOR).

Speed-Wettbewerb ohne Schweizer

Die Schweizer Teilnehmer konzentrierten sich in China auf den Boulder-Wettbewerb und verzichteten auf einen Start im Speed. Bei den Damen gewann Juliia Kaplina (RUS) vor Klaudia Buczek (POL) und Purnamasari Rudzinska (INA). Bei den Herren siegte mit Dimitrii Timofeev ebenfalls ein Russe. Zweiter wurde der Tscheche Libor Hroza vor Danyil Boldrev (UKR).