Wenn ein Spieler aus der zweiten Mannschaft in die erste transferiert wird, verheisst das normalerweise höchstens Schlagzeilen in ferner Zukunft. Im Fall von Patrick Meier ist das anders. Der 27-jährige Stürmer kehrte vor der vergangenen Spielzeit ins Fanionteam zurück, wo er bereits seine Spuren hinterlassen hatte.

Welches seiner 26 Tore Patrick Meier in Erinnerung bleibt

Welches seiner 26 Tore Patrick Meier besonders in Erinnerung bleibt

Er trug mit seinen Treffern massgeblich zum lang ersehnten Wiederaufstieg in die 3. Liga bei (2010) und sicherte dem FCE in der ersten Saison nach der Rückkehr den einen oder anderen Punkt, um in der Spielklasse zu bleiben.

Dann verschwand sein Name mehrheitlich aus den Spieltelegrammen. «Aus persönlichen Gründen» trat er kürzer und schloss sich der zweiten Mannschaft an. In der 5. Liga war die wirblige Spitze stark unterfordert: Rund 40 Saisontore zeugen davon. Ab und zu half der Gemeindearbeiter Weiningens in der 3. Liga aus und liess sich fünf Treffer gutschreiben.

Geschenk für Frau und Sohn

Im vergangenen Sommer kündigte der damalige FCE-Trainer Paul Schärer die Rückkehr Meiers an. «Er will es noch einmal wissen», sagte er. Und wie er es wissen wollte: Gestern nahm Meier aus den Händen von Filialleiter Fabian Wetzel im Athleticum Dietikon den Pokal und den 500-Franken-Gutschein für den Limmattaler Topskorer entgegen.

Einen Teil des Gutscheins will Meier für neue Fussballschuhe sowie Geschenke für Frau Tamara und den zweieinhalbjährigen Sohn Jonas einsetzen. Und der passionierte Fischer freut sich über die Tatsache, dass der Sportartikelhändler auch Anglerbedarf führt.