Faustball
Optimistisch in die Finalrunde

Nach dem Gewinn der Bronzemedaille am Europacup mussten die Spielerinnen von Schlieren wieder in der Nationalliga A ran. In Diepoldsau fand die dritte Runde statt. Die Schlieremerinnen trafen auf Embrach und Diepoldsau.

Luca Muntwyler
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Schlierens Simone Estermann hat Grund zur Freude. Daniel Frei

Schlierens Simone Estermann hat Grund zur Freude. Daniel Frei

Das erste Spiel gegen Tabellenführer Embrach war geprägt von vielen Fehlern. Die Limmattalerinnen spielten unkonzentriert und verloren klar mit 0:3. «Wir haben eine sehr durchzogene Leistung geboten», meint Teamcaptain Simone Estermann. Doch haben sie sich gefangen und begannen solider zu spielen. Letztlich konnten sie sich gegen Diepoldsau klar mit 3:0 durchsetzen.

«Fähigkeiten gut umgesetzt»

In der dritten Runde ging es darum, sich eine gute Ausgangslage für die Finalrunde zu schaffen. Als drittplatzierte müssen die Schlieremerinnen wieder gegen Embrach, die im letzten Spiel die Tabellenspitze an Jona abgeben mussten. Embrach ist nach dem klaren Sieg zwar der Favorit, doch sind sie durchaus schlagbar. Das Rezept für einen Sieg ist für Estermann klar: «Wir müssen aus einer sicheren Defensive agieren und unsere Fähigkeiten umsetzen.» Somit sollte der angestrebte Einzug ins Finale durchaus möglich sein.

Durchzogene Qualifikation

Mit der Qualifikation können die Faustballerinnen von Schlieren generell zufrieden sein. «Wir haben es in die Endrunde geschafft und somit unser Ziel erreicht», erklärt Estermann. Jedoch haben sie teilweise sehr inkonstant gespielt. Die Saisonleistung war geprägt von grossen Schwankungen. Dennoch sind die Schlieremerinnen optimistisch für die Finalrunde vom 25. Februar.

Weniger erfolgreich verlief die Saison für die Faustballerinnen von Dietikon. Das zweite Limmattaler Team in der NLA verlor am Sonntag beide Partien und beendet die Qualifikation punktlos auf dem letzten Rang. Die Dietikerinnen müssen nun am
5. Februar an der Abstiegsrunde teilnehmen.