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Oetwil hält an den hohen Zielen fest

Trotz durchzogener erster Saisonhälft: Oetwil an der Limmat hält an den hohen Zielen fest.

Trotz durchzogener erster Saisonhälft: Oetwil an der Limmat hält an den hohen Zielen fest.

Der FCOG hat die 3.-Liga-Vorrunde hinter Aufsteiger Engstringen abgeschlossen. Präsident Steven Meier sieht noch einiges Verbesserungspotential.

«Um das zu erreichen, muss alles stimmen.» So lauteten die Worte von Oetwil-Geroldswils Assisenztrainer Martin Ryser auf das vom Vorstand vorgegebene Ziel: Rang vier. Nach der ersten Meisterschaftshälfte ist die Mannschaft sieben Punkte davon entfernt auf dem neunten Rang, nur vier Punkte über einem Abstiegsplatz.

Der FCOG ist damit der schwächste Limmattaler Drittligist. Was sagt Vereinspräsident Steven Meier dazu? «Da ist noch einiges Verbesserungspotenzial vorhanden. Wir haben viele Punkte ärgerlich abgegeben, ich denke da beispielsweise an die Spiele gegen Albisrieden oder Engstringen». (Beide gingen 2:2 aus, Anm. d. Red.)

Es zeigte sich, dass der Spagat zwischen absolutem «Jugendwahn» und sportlichem Erfolg schwer ist. «Eine erfahrene ‹Legende› fehlt dem Team», stellt Meier fest. Ob so ein Mann im Winter zur Mannschaft stösst, überlasse er allerdings Trainer Andrea Roselli und Assistent Ryser, in die er weiterhin Vertrauen habe. Die drei werden bald zusammensitzen, um die Vorrunde zu analysieren und die entsprechenden Schlüsse zu ziehen.

So oder so hält Präsident Meier für die im April beginnende Rückrunde an der Zielvorgabe fest. «Der vierte Platz ist für unsere Mannschaft immer noch in Reichweite. Abgerechnet wird am Schluss.»

Zuschauermagnet Engstringen

Nur zwei Punkte mehr auf dem Konto, aber um ein Vielfaches zufriedener mit der Vorrunde ist Aufsteiger Engstringen (Rang 6). Das Team von Trainer Paul Schärer bot Unterhaltung: Siege über die Spitzenteams Red Star und Altstetten; dagegen nur fünf von 18 möglichen Zählern gegen die hinter ihm klassierten Teams. Schärer ergänzt: «In 11 Spielen gingen wir neunmal in Führung. Niederlagen kassierten wir meistens in der Schlussphase, wenn die Konzentration nicht mehr so hoch war.» Diesen Spektakelwert honorierten die Zuschauer. Während die Brunewiis bereits in der 4. Liga gut besucht war, waren in den vergangenen Monaten oft 200 und mehr Besucher da.

Ein Grund dafür sind die Derbys, die Trainer Schärer besonders freuten: «Es herrscht immer eine unvergleichliche Stimmung.» Zudem: Als einziger Drittligist ist der FCE noch im Cup vertreten. Negativ bleibt ihm die Partie gegen Centro Lusitano (0:2) in Erinnerung, nach der Torhüter Robert Berenyi wegen einer Auseinandersetzung mit einem Zuschauer gesperrt und während der Schärer selbst vom Platz verwiesen wurde.

Von der zweiten Saisonhälfte verspricht sich der Trainer noch mehr. Dennis Schweitzer kehrt von einem Auslandaufenthalt zurück, Michael Meier sollte wieder fit sein. «In der Rückrunde werden wir stärker sein. Dann wird noch mehr möglich», ist Schärer überzeugt.

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