Kamfsport
Nordkoreanischer Taekwon-Do-Meister im Limmattal

Hwang Ho Yong leitete ein Seminar mit Dietiker Beteiligung. Der gebürtige Nordkoreaner und Taekwon-Do-Meister (8. Dan) lebt seit 25 Jahren in Prag.

Sara Carter
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Master Hwang Ho Yong zeigt einem jugendlichen Kämpfer einen Griff.

Master Hwang Ho Yong zeigt einem jugendlichen Kämpfer einen Griff.

Am Wochenende des 12. bis 14. Novembers lud der Schweizerische Taekwon-Do-Dachverband ITF Suisse zu seinem vierten nationalen Seminar. Unter den Teilnehmern waren auch Mitglieder des Vereins aus Dietikon. Geleitet wurde das Seminar vom Taekwon-Do-Meister Hwang Ho Yong (8. Dan). Der gebürtige Nordkoreaner lebt schon seit 25 Jahren in Prag. Kurz zuvor war er allerdings in der Heimat, wo er die Ausbildung des Nationalteams koordinierte.

Lernen vom Taekwon-Do-Meister Bei der Ausführung ist jedes Detail entscheidend.
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Lernen vom Taekwon-Do-Meister Hwang Ho Yong fordert die Teilnehmer zu einem Messerangriff auf.
Lernen vom Taekwon-Do-Meister So kämpft man gegen einen Gegner mit Messer.
Lernen vom Taekwon-Do-Meister Der nordkoreanische Taekwon-Do-Meister Hwang Ho Yong zeigt eine Aktion vor.
Lernen vom Taekwon-Do-Meister Hwang Ho Yong wird von den Limmattaler Kampfsportlern begrüsst.
Lernen vom Taekwon-Do-Meister Fürs Fotoalbum: Die Kursteilnehmer und ihr nordkoreanischer «Meister».

Lernen vom Taekwon-Do-Meister Bei der Ausführung ist jedes Detail entscheidend.

AZ

Im Training vom Freitagabend stand die Perfektionierung bekannter Techniken im Vordergrund. Wer schon von den «legendären» Fähigkeiten des Meisters gehört hatte, verfolgte natürlich jede seiner Bewegungen mit Spannung. Doch statt seine Spezialität - den gesprungenen Kick - zu zeigen, half Hwang lieber dabei die Fertigkeiten der Teilnehmer zu verbessern. Am Samstagmorgen wurden die Grundtechniken vom Vorabend zu längeren Bewegungsabläufen - sogenannten Tuls - verknüpft.

Diese Kombinationen sollen einem das Kämpfen beibringen, sagt der Meister und lächelt, bevor er fortfährt: «Tuls sind wichtig zur Stärkung des Körpers, sie sollten aber auch ästhetisch sein.» Zum Abschluss des Lehrgangs folgt noch eine Ermahnung von Hwang. Es sei wichtig, dass der Freikampf nicht zu früh gelehrt werde, weil Anfänger dazu noch nicht genug Erfahrung hätten. «Man würde ja einem Kind auch kein Gewehr in die Hand geben!»