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Nach Skandal: Curler wollen wieder Ruhe

Foto: Uwe Zinke

Mario Freiberger lässt den Curling-Skandal hinter sich.

Foto: Uwe Zinke

Die beiden Mixed-Doppel-Curler Mario Freiberger und Michèle Jäggi vom CC Limmattal haben das mutmassliche Skandalspiel an den Schweizer Meisterschaften vom vergangenen Wochenende hinter sich gelassen.

Swiss Curling hatte vorgestern bekannt gegeben, dass das Resultat der nationalen Meisterschaft bestehen bleibt. Normalerweise ist der Meister automatisch für die kommende Weltmeisterschaft qualifiziert, doch die WM-Teilnahme wird heute in einem Stichkampf neu entschieden.

Für das Team Limmattal, das ein wichtiges Vorrundenspiel wegen eines mutmasslichen illegalen Eingreifens mit dem Fuss gegen die späteren Meister verloren hatte, spielt dieser allerdings keine Rolle. Obwohl sie als potenziell geschädigte Mannschaft auch eingeladen wurden, sagten Jäggi und Freiberger ab, weil letzterer aus privaten Gründen gar nicht an der WM hätte teilnehmen können.

Beiden ging es von Beginn weg nur um die Platzierung in der nationalen Meisterschaft. Dem Limmattaler Team bleibt von der ganzen Geschichte die Bronzemedaille in der Meisterschaft und der Wunsch, die ganze Episode so schnell wie möglich vergessen zu machen. Auf Anfrage wollte sich Mario Freiberger nicht mehr zu den Vorkommnissen äussern und verwies stattdessen an die Geschäftsführung von Swiss Curling.

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