Unihockey
Nach dem Ausgleich kam der Untergang für Unihockey Limmattal

Besser hätte die Cup-Partie für den Zweitligisten aus dem Limmattal nicht beginnen können: Bereits nach 72 Sekunden brachte Pascal Meier die Gastgeber in Führung. Und der Captain hätte nach fünf Minuten das Skore bereits erhöhen können.

Alexander Wagner
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Nach dem Ausgleich kam der Untergang für Unihockey Limmattal

Alexander Wagner

Doch die Oberklassigen schafften den Ausgleich und dabei blieb es auch bis nach zwei Dritteln.

Die NLB-Equipe aus dem Mittelland war zwar mehrheitlich im Ballbesitz und diktierte das Geschehen, doch die Limmattaler agierten clever und äusserst diszipliniert, sodass die Gäste keinen Raum fanden und ihre Aktionen nicht erfolgreich abschliessen konnten. Je länger die Partie dauerte, desto frustrierter wirkten die Favoriten und liessen sich auch zu der einen oder anderen Provokation hinreissen oder legten sich wiederholt mit den souveränen Schiedsrichtern an.

Nach gut drei Minuten im dritten Durchgang gingen die Gäste in Führung. Doch sie brachten sich gleich selber wieder in Schwierigkeiten und kassierten kurz nacheinander zwei Zeitstrafen. Mit viel Geduld erspielten sich die Limmattaler in doppelter Überzahl ihre Chancen und Lorenz Kern erzielte den viel umjubelten Ausgleichstreffer.

Doch die Freude währte nicht lange: Im direkten Gegenzug erzielten die Oberklassigen das 3:2 und erhöhten nur einige Sekunden später auf 4:2. Der hart erkämpfte und verdiente Ausgleich war also sinnigerweise der Untergang für die Limmattaler. «Wir haben im falschen Moment die Tore kassiert. Da wollten wir zu viel und haben kurz den Kopf verloren», brachte es Jannis Stavropoulos, der das Team in diesem Cup-Highlight betreute, auf den Punkt.

Trotzdem gute Vorbereitung

Danach brachen die Limmattaler etwas ein. Es war jedoch mehr die Enttäuschung als die schweren Beine. «Ich denke nicht, dass es ein konditionelles Problem war», ist Stavropoulos überzeugt. Am Ende war die 2:7-Niederlage viel zu deutlich und die Enttäuschung im ersten Moment gross.

Doch kurz danach blickten die Limmattaler bereits wieder nach vorne: Ende August steht das Trainingslager auf dem Programm, wo sich das Team auf die Meisterschaft vorbereiten will. Und wenn da nur annähernd so beherzte aber auch clevere Leistungen abgerufen werden können, dann werden die Limmattaler diese Saison noch viel zu jubeln haben.