Beachsoccer

Mit Motivation und Teamgeist startet Illyrian Dietikon in die Saison

Die Dietiker (Afrim Danaj, links) wollen sich auch in dieser Saison in der höchsten Liga behaupten.zvg

Die Dietiker (Afrim Danaj, links) wollen sich auch in dieser Saison in der höchsten Liga behaupten.zvg

Nicht nur die Schweizer Beachsoccer-Nationalmannschaft ist weltklasse, auch die einheimische Liga wird immer professioneller und attraktiver. Neben Russland und Italien zählt die Suzuki Swiss Beach Soccer League zu den Topadressen des Kontinents.

In den 16 Vereinen der höchsten Spielklasse sind weit über 20 Spieler engagiert, welche letztes Jahr an der WM im Einsatz standen. Auch die traditionellen Fussballvereine mit ihrem grossen finanziellen Potenzial entdecken Beachsoccer. Neben dem FC Basel mischt neu auch GC (mit Nati-Topskorer Dejan Stankovic) in der höchsten Liga mit. Mit Emmen und Basiléia Basel wurde die Liga auf 16 Teams aufgestockt. Beachsoccer ist vielleicht eine Sommersportart, einen Winterschlaf kennen die Sandfussballer aber definitiv nicht, wie der Blick auf die zurückliegenden Aktivitäten zeigt.

Liga wird stärker

In diesem Konzert der Grossen mischt auch der BSC Illyrian Dietikon mit. Die letzte Saison schlossen die Limmattaler auf dem elften Schlussrang ab. «Die Liga wird von Jahr zu Jahr stärker», sagt Selami Redzepi, Präsident, Co-Trainer, Spieler und Gründungsmitglied von Illyrian, «besonders die kleinen Vereine werden in dieser Saison extrem gefordert sein.» Leicht wird es nicht, sich in einer der stärksten Ligen Europas zu behaupten, soviel ist klar. «Aber es ist auch ein Ansporn, immer wieder neue, junge Spieler aufzubauen», sagt Redzepi überzeugt.

Illyrian setzt in der neuen Saison auf Spieler aus dem Limmattal, Verstärkungen wie zuletzt aus Deutschland oder Norwegen wird es nicht mehr geben. «Wir setzen auf unsere Motivation und den Teamgeist», erklärt Redzepi. Und der 30-Jährige aus Bergdietikon fügt gleich stolz an: «Unser Teamgeist ist super.»

Fünf grosse Abgänge

Illyrian hat fünf grosse Abgänge zu vermelden. Mit Spielertrainer Michael Furlan (GC) und Goalie Marco Peter (Havana Shots) sind zwei wichtige Personen zu ersetzen. «Die neuen Mitspieler sind motiviert und zugleich hungrig auf die neue Saison. Sie integrieren sich sehr gut ins bestehende Team», sagt Selami Redzepi, «ich bin überzeugt, dass wir in dieser Saison eine gute Mannschaft stellen werden, obwohl wir sehr gewichtige Abgänge zu verkraften haben.» Das Ziel ist ein Platz in den TopAcht. Trainiert wird die Mannschaft neu von Rabit Redzepi, dem Bruder von Selami.

Bereits Anfang März hat Illyrian das Training im Freien aufgenommen. Bewusst hat man viele Testspiele bestritten; neun an der Zahl. Besonders die Entwicklung des Teams stimmt den Präsidenten zuversichtlich: «Das erste Testspiel gegen Jona ging 4:12 verloren. Am 6. Mai haben wir erneut gegen Jona gespielt – und 4:2 gewonnen.» Von Goalie Andreas Hertach erwartet Redzepi, dass «er zu den besten der Liga zählen wird».

Saisonauftakt in Liestal

Das erste Spiel der Saison bestreitet Illyrian morgen gegen BSC La Côte Rolle in Liestal. Die Qualifikationsphase wird an 18 Spieltagen an neun verschiedenen Standorten in der Schweiz gespielt. Danach folgen die Playoffs. Die Finalspiele finden am 23. September in Jona statt. Zum Favoritenkreis gehören die Teams von Titelverteidiger Scorpions Basel, die Sable Dancers Bern, das neu formierte GCZ Beach, die Chargers Liestal und Jona. Diese Teams sind mit aktuellen Nationalspielern und diversen ausländischen Akteuren gespickt.

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