«Ich habe gemerkt, dass ich für eine vollständige Regeneration und das Auskurieren von Blessuren mehr Zeit benötige. Nur so kann ich für meinen Club, die ZSC Lions, auf die Dauer 100 Prozent Einsatz bringen.

Das ist für mich kein einfacher Schritt. Ich bin ein Vollblut-Profi, der diesen Sport liebt und noch lange ausüben möchte. Eine Portion Wehmut ist bei diesem Entscheid sicher auch dabei. Die Zeit mit der Nationalmannschaft war sehr spannend und lehrreich. Ich versuchte die Schweiz jeweils mit einem grossen Engagement zu vertreten und tat dies voller Stolz», sagt Wick. Dafür möchte er sich herzlich bedanken und wünsche der Schweizer Nationalmannschaft weiterhin viel Erfolg.

Der unerwartete Rücktritt ist ein Schock für das Nationalteam und dessen neuen Coach Glen Hanlon. Wick ist mit 21 Toren und 40 Skorerpunkten in 67 Länderspielen einer der wenigen Schweizer, die sich auch international offensiv durchsetzen können. Glen Hanlon hofft, Wick trotz des Rücktritts im Nationalmannschaftsprogramm «irgendwie einbinden zu können».

Roman Wick bestritt in seiner internationalen Karriere drei Weltmeisterschaften; an den Olympischen Spielen war er 2010 in Vancouver und 2014 in Sotschi mit von der Partie. Von den letzten fünf Weltmeisterschaften spielte er allerdings nur noch 2012 in Helsinki.