Curling

Limmattaler spielen in der Finalrunde in Gstaad um den Titel

Im engeren Favoritenkreis: Carmen Schäfer mit dem CC Davos. KEY

Im engeren Favoritenkreis: Carmen Schäfer mit dem CC Davos. KEY

Im bernischen Wintersportort beginnt morgen die Finalrunde der Schweizer Meisterschaften – mit reger regionaler Beteiligung. Sowohl bei den Männern, wie auch bei den Frauen, gehören die Teams mit den Limmattalern zum engeren Favoritenkreis.

Die Limmattalerinnen Carmen Schäfer und Janine Greiner können aufatmen. Die Curlerinnen vom CC Davos dürfen rechtzeitig für die Finalrunde auf ihren Star-Skip Mirjam Ott zählen. Vor rund drei Wochen zog sich Ott einen Kreuzbandriss zu. Gestern hat die Weltmeisterin vom Arzt grünes Licht bekommen für einen Einsatz an der morgen Samstag beginnenden Finalrunde der Schweizer Curling-Meisterschaften in Gstaad.

Ott ist eingeschränkt

In der Qualifikation («Swiss League») für die Schweizer Meisterschaften konnte sie nicht mittun, ihre Mitspielerinnen schafften aber dennoch den Sprung unter die sechs Finalisten. Andererseits wiederum ist Ott durch die Schiene am rechten Knie in ihrem üblichen Bewegungsablauf eingeschränkt. Gleichwohl bekam sie gestern Donnerstagnachmittag vom behandelnden Arzt grünes Licht.

Gute Alternativen

Sollte sie die Finalrunde, an der bis zu 13 Spiele zu absolvieren sind, nicht zu Ende spielen können, hätte Ott eine gute Alternative zur Hand. Dank der Verpflichtung der Berner Ersatzspielerin Nicole Schwägli hat sich das Team in den Spielen der Swiss League als wettkampftauglich erwiesen. Dabei übernahm Carmen Schäfer von Ott die Rollen des Skips und der Nummer 4.

Claudio Pätz im Favoritenteam

Bei den Männern wird in jedem Fall ein frischer Meister erkoren, denn keiner der sechs Finalisten hat je den Titel errungen. Weil jedes Team die Hälfte der Punkte aus der Swiss League in die Finalrunde mitnimmt, sind die Genfer nun in der Pole-Position – einen Punkt vor der favorisierten Formation des CC Adelboden um Skip Sven Michel und mit dem Urdorfer Claudio Pätz. Die Berner Oberländer sind ebenfalls noch recht jung, weisen als Teilnehmer an den letzten beiden Europameisterschaften jedoch mehr Erfahrung aus als die Genfer, von denen nur die Nummer 4 Benoît Schwarz bereits an einer grossen internationalen Meisterschaft im Einsatz war (als Einwechselspieler an der letztjährigen WM in Basel). (SI/NCH)

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