Unihockey

Limmattaler Sieg dank magischen drei Minuten

Pure Kraft: Der letztjährige NLA-Spieler Lukas Wittwer erzielte für Limmattal das Game-Winning-Goal.

Pure Kraft: Der letztjährige NLA-Spieler Lukas Wittwer erzielte für Limmattal das Game-Winning-Goal.

Resultatmässig erledigten die Limmattaler mit 8:5 die Pflichtaufgabe gegen die Powermäuse Brugg. Spielerisch muss der Transfersieger der Gruppe 2 noch zulegen. Sonst wird das nichts mit dem angestrebten Aufstieg.

Nach 25 Minuten und 2 Sekunden kam er, der grosse Auftritt von Lukas Wittwer. Der letztjährige NLA-Spieler der Grasshoppers schnappte sich in der eigenen Platzhälfte den Ball, marschierte auf der rechten Aussenbahn durch und netzte trocken zur erstmaligen Führung für die Limmattaler ein. Nur 31 Sekunden später fiel auf ähnliche Weise das 4:2 und noch einmal eine knappe Minute später stellte Etienne Benz mit dem 5:2 die Weichen endgültig Richtung Sieg.

Vor dem letzten Drittel führten die Limmattaler mit 6:2 und liessen sich im Schlussabschnitt die Butter nicht mehr von Brot nehmen. Schliesslich holte das Team von Trainer Rico Polo mit 8:5 den erwarteten Startsieg.

Mühe nach dem Rumpelstart

Dabei deutete nach den ersten 20 Minuten wenig auf eine Gala der Limmattaler hin. Nach nur 20 Sekunden lagen sie mit 0:1 hinten. Und erholten sich nur langsam von Schock des frühen Gegentreffers. Sie, die mit den beiden letztjährigen NLA-Spielern Andris Ladner (Kloten-Bülach Jets) und Wittwer im Kader den Aufstieg in die 1. Liga anpeilen, taten sich mit der Defensivarbeit der Aargauer schwer. Und dass sie im ersten Drittel vier Minuten numerischer Überzahl ungenutzt verstreichen liessen und den Ausgleich nach 16 Minuten im Anschluss an einen Freistoss erzielten, passte zum zwiespältigen Eindruck, den die Limmattaler in den ersten 20 Minuten hinterlassen haben. Denn ausser dem dreiminütigen Feuerwerk im zweiten Abschnitt, in dem sie die Partie mit vier Treffern von 1:2 zum 5:2 entschieden, blieben sie ihren Fans vieles schuldig. Gespannt sein darf man auf die künftigen Auftritte von Wittwer und Andris Ladner. Die beiden werden mit ihrer Technik noch viel Freude bereiten. Nach dem Schlusspfiff zeigte sich Limmattals Trainer Polo nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. «Wir haben einige gute Sachen gezeigt und haben vor allem die Nerven bewahrt, als im Schlussdrittel die Schiedsrichter eine Strafe nach der anderen ausgesprochen haben.» In der Tat standen im letzten Spielabschnitt kaum einmal alle Akteure auf dem Platz.

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