Tischtennis

Limmattaler Cracks blieben in Urdorf chancenlos

Mit nur 91 Spielerinnen und Spieler verbuchte das diesjährige Limmattaler Tischtennis-Turnier einen neuen Minusrekord an Anmeldungen. Dennoch vermochte in der Zentrumshalle Urdorf kein Limmattaler Teilnehmer zu überraschen.

Seit 1969 führt der Tischtennisklub Urdorf jedes Jahr das Limmattaler Tischtennis-Turnier durch, wo jeweils Spieler aus der ganzen Schweiz anreisen. «Hatten wir im Jahre 2007 die Rekordzahl von 234 Anmeldungen, waren es in diesem Jahr nur noch 91. Nachdem vor 5 Jahren durch den Verband Minuspunkte eingeführt wurden, sehen leider viele Spieler von einer Teilnahme ab», so Turnieradministrator Martin Münger.

18 Tische standen bereit, wobei die Damenkategorien in diesem Jahr kurzfristig abgesagt wurden. Doch die beiden angemeldeten Girls liessen es sich nicht nehmen und kämpften in der Herrenkategorie um Punkte und Siege. In der Hauptkategorie B setzte sich der Topfavorit Severin Gilliéron (B15) aus Ostermundigen durch, während Lokalmatador Manuel Koller im Achtelfinal gegen den favorisierten Christian McHale (B14) aus Port mit 0:3 ohne Chance blieb.

In der Kategorie C war für Marcus Bischoff (Urdorf, C8) sowie Peter Matt (Dietikon-Weiningen, C9) bereits in den Achtelfinals Endstation, während Koller sowie sein Teamkollege Severin Durrer (C8) im Viertelfinal ausschieden. Als bester Limmattaler Vertreter durfte sich Matt in der Kategorie O40 feiern lassen, welcher den guten dritten Schlussrang erkämpfte.

In vier Kategorien am Start

Gleich in vier Kategorien ging Manuel Koller an den Start. Der langjährige Herren-1-Spieler vom TTC Urdorf musste zuletzt wegen einer hartnäckigen Muskelentzündung am linken Knie pausieren. In dieser Saison spielte er einzig die beiden ersten Meisterschaftsrunden für das 2. Liga-Team, ehe er verletzungsbedingt eine Pause einschaltete. Am Turnier in Urdorf gab er nun sein Comeback, wobei er beschwerdefrei aufspielen konnte.

«Severin Durrer fragte mich an für einen Einsatz im Doppel und da waren es neben den Kategorien B, C und O40 dann halt gleich vier Kategorien», so der 41-jährige Inhaber und Geschäftsführer einer Kunststofffirma aus Hausen am Albis. «Neben Unihockey ist Tischtennis meine zweite Sportart, wobei ich mich regelmässig mit Squash und Jogging fit halte», so der ehemalige NLB-Unihockeyspieler. Über seine Resultate zeigte sich Koller leicht ernüchternd.

«Hier in Urdorf wäre sicher mehr möglich gewesen, doch der Trainingsrückstand machte sich betreffend Sicherheit ganz klar bemerkbar. In der Kategorie C wollte ich ins Finale, doch der junge Ustermer Janosch Selinger war an diesem Tag einfach besser», zeigte sich Koller realistisch. Im kommenden Jahr feiert der TTC Urdorf sein 50-Jahr-Vereinsjubiläum.

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