Unihockey
Limmattal siegt gegen Brugg mit 5:3 und bricht damit deren Serie

Riesengross muss der Stein gewesen sein, der Jasmin Wani, Trainerin von Unihockey Limmattal, nach dem Schlusspfiff vom Herzen fiel. Mit 5:3 hatten ihre Zweitligisten auswärts die Powermäuse aus Brugg niedergerungen.

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Limmattals Marco Morgenthaler behauptet den Ball. Frei/Archiv

Limmattals Marco Morgenthaler behauptet den Ball. Frei/Archiv

Die Partie bot von Anfang an einiges an Gesprächsstoff. Noch keine zwei Minuten waren gespielt, da lag der Ball bereits zum ersten Mal im Limmattaler Gehäuse. Die Brugger Spieler jubelten, doch die Unparteiischen annullierten den Treffer aufgrund einer Torhüter-Behinderung.

Platzverweis für «nicht auf dem Matchblatt»

Nach sieben Minuten kam Brugg dann doch noch regulär zum 1:0. Nachdem Remo Badertscher das 1:1 geschossen und der Brugger Yves Keller mittels Penalty auf 2:1 erhöht hatte, traf Neuzugang Damian Püntener zum erneuten Ausgleich. Die vom Stadionspeaker vorgetragene Bekanntgabe des Torschützen mit der Bemerkung «nicht auf dem Matchblatt», sorgte dann aber für Aufregung.

Beim Aufführen der einzelnen Spieler auf dem Matchrapport vor dem Spiel ging Püntener schlichtweg vergessen. Folglich kassierte Püntener die rote Karte und musste sich – ohne etwas verbrochen zu haben – in die Kabine verabschieden.

Durststrecke beendet

Während dieser Strafe entwischte Michael Hunziker und traf in Unterzahl zur erstmaligen 3:2-Führung für UHL. Danach nutzte das Heimteam den Ausschluss von Lorenz Kern zum 3:3-Ausgleich. Noch vor der drohenden Verlängerung sorgten UHL-Captain Pascal Meier, der eine persönliche Durststrecke von 489 Spielminuten ohne Treffer beenden konnte, und Nicolas Gitonga für ein Limmattaler Happy End.

Mit dem Sieg beendeten die Limmattaler auch die bereits sechs Spiele andauernde Siegesserie der Powermäuse. Zugleich ist es der zweite Limmattaler Vollerfolg in Folge. (TM)