Unihockey
Limmattal rettet sich aus der heiklen Zone heraus

Limmattal schlägt im 2.-Liga-Duell die Waldenburg Eagles mit 6:5. Damit festigt das Team den 6. Platz. Die 5:7-Heimpleite vor Wochenfrist spülte die Limmattaler bedenklich nahe an den hinteren Rand der Tabelle.

tobias marti
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Limmattals Marco Schelling (Mitte) tankt sich am Baselbieter Gegenspieler vorbei. Alexander Wagner

Limmattals Marco Schelling (Mitte) tankt sich am Baselbieter Gegenspieler vorbei. Alexander Wagner

Schon in der 4. Minute konnte das Heimteam den ersten Treffer bejubeln. Die altbewährte Formation mit Meier, David und Achermann harmonierte von Beginn an und war dazu auch noch erfolgreich. Nur zwei Minuten nach Achermanns Führungstreffer doppelte Captain Pascal Meier nach.

Die Eagles benötigten einige Minuten, um auf den perfekten Start der Limmattaler eine Antwort zu finden. Dafür war diese umso heftiger. Innert einer Minute sorgte Waldenburg wieder für ausgeglichene Verhältnisse. Dass UHL trotzdem mit einer Führung in die erste Pause ging, lag an Michael Hunziker. Unermüdlich biss sich der flinke Limmattaler Stürmer in der gegnerischen Zone fest, bis der Ball nur sieben Sekunden vor der Sirene zum 3:2 im Waldenburger Gehäuse lag. Und Hunziker legte gleich noch einen nach. Gut eine Minute nach Wiederbeginn schoss «Hunzi» sein Team wieder mit zwei Toren in Front.

Als in der 28. Minute Mathias Stalder auf die Strafbank musste, bot sich UHL die Chance ihre Führung gar auf drei Tore auszubauen. Stattdessen trafen aber die Gäste. Märtens verkürzte in Unterzahl auf 3:4. Zwei Minuten später wanderte Stadler gleich wieder raus und gab UHL die Chance zur Korrektur. Diesmal funktionierte das Limmattaler Powerplay wie gewünscht. Nicolas Gitonga traf mit einem wuchtigen Weitschuss zum 5:3. Doch mit ein wenig Glück und Lukas Schmutz kamen die «Adler» erneut ins Spiel zurück.

Heisse Schlussphase

Nach 40 Minuten stand es nach einem Baselbieter Doppelschlag wieder 5:5. Zehn Minuten später fasste sich Cyril Bouquet ein Herz, haute den Ball Richtung Waldenburger Tor – und traf zum umjubelten 6:5-Endstand für die Heimmannschaft. Mit diesem hart erkämpften Sieg verabschiedet sich UHL sogleich wieder aus der heiklen Zone der Tabelle und damit aus dem Abstiegskampf. Bei acht Punkten Vorsprung und drei verbleibenden Partien spielen die Limmattaler im Kampf um den Fall in die 3. Liga zum Glück wohl doch nur eine Nebenrolle.