Kunstturnen
Krönender Abschluss an den Schweizer Meisterschaften

Mit Tabea Hug, Aline Schöpfer und Joya Lienberger im P1 sowie Sarah Fehrenbacher im P2 sind vier Urdorferinnen in Frauenfeld angetreten. Dazu ist mit der Weiningerin Bernadette Fries auch eine Weiningerin zugegen gewesen.

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Kunstturnen: Die Urdorferinnen an der Schweizer Meisterschaft
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Joya Lienberger P1
Aline Schöpfer P1
Sarah Fehrenbacher P2

Kunstturnen: Die Urdorferinnen an der Schweizer Meisterschaft

Kutu Urdorf

Was die Urdorferinnen am Saisonhighlight erlebt haben und auf was sie sich in Zukunft freuen, berichten sie gleich selbst. Auch die Trainerinnen Franziska Fischer und Martina Gautschi geben zu jeder Turnerin ein Feedback.

Tabea Hug, P1 (Qualifiziert auf Rang 21, Schlussrang 16)

Was hat mich am meisten beeindruckt an der SMJ?
Die Schwierigkeiten die die P5 Turnerinnen gezeigt haben, haben mich sehr beeindruckt. Zum Beispiel im Handstand vom oberen auf den unteren Holmen des Barrens springen.
Was ist mir am besten gelungen, auf was bin ich stolz?
Der Balken ist mir besonders gut gelungen und ich habe den Handstand noch nie so lange gestanden, wie an der SMJ.
Was hat mir nicht so gefallen?
Der ganze Anlass hat mir sehr gut gefallen und ich hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder teilnehmen kann.

Das mache ich im Kunstturnen am liebsten:
Ich übe am liebsten Saltos und das Bögli auf dem Boden und Balken.

Nun komme ich ins P2; das will ich unbedingt lernen:
Ich will nun unbedingt den Riesenfelgen am Barren und den Flick auf dem Balken lernen.

Feedback von Trainerin Martina Gautschi:
Tabea startete ganz alleine in der zweiten Abteilung der P1 Turnerinnen. Um uns herum waren fast alles nur Kaderturnerinnen. Tabea hielt diesem Druck stand und liess sich kein bisschen von der grossen Konkurrenz beeindrucken, sie zog ihre Übungen mit Konzentration und Ehrgeiz durch. Es freut mich besonders, dass sie sich nochmals weiter vorne platzieren konnte als in der Qualifikation und bin stolz, dass die 16. beste P1 Turnerin der Schweiz eine Urdorferin ist (von schweizweit über 200, qualifiziert für die SMJ 48).

Aline Schöpfer, P1 (Qualifiziert auf Rang 39, Schlussrang 46)

Was hat mich am meisten beeindruckt an der SMJ?
Ich war beeindruckt, dass für uns die Schweizer Nationalhymne gespielt wurde.

Was ist mir am besten gelungen, auf was bin ich stolz?
Der Sprung gelang mir gut, auch mit dem Balken bin ich zufrieden, denn trotz grosser Nervosität bin ich nicht gestürzt.

Was hat mir nicht so gefallen?
Leider gelang mir die Übung am Stufenbarren nicht so gut wie sonst.

Das mache ich im Kunstturnen am liebsten:
Sprung und Barren sind meine Lieblingsgeräte.

Nun komme ich ins P2; das will ich unbedingt lernen:
Ich will den Riesenfelgen am Barren schaffen.

Feedback von Trainerin Martina Gautschi:
Am Boden startete Aline souverän in den Wettkampf und konnte ihre Leistungen abrufen, am Sprung ebenfalls. Nach der Barrenübung, bei der ihr einige kleine Fehler unterliefen, war sie enttäuscht. Dennoch konnte sie sich am Balken nochmals 100% konzentrieren und zeigte eine starke Übung. Sich nach einer Enttäuschung wieder aufraffen und nicht aufzugeben ist nicht einfach, Aline hat hier wirklich toll gekämpft!

Joya Lienberger, P1 (Qualifiziert auf Rang 47, Schlussrang 45)

Was hat mich am meisten beeindruckt an der SMJ?
Der Einmarsch und die persönliche Begrüssung der Turnerinnen hat mich besonders beeindruckt. Das Abspielen der Nationalhymne gab dem Anlass die spezielle Note.

Was ist mir am besten gelungen, auf was bin ich stolz?
Der Balken ist mir am besten gelungen. Ich konnte den Handstand stehen und bekam alle technischen Punkte. Jedoch bin ich am meisten stolz, dass ich mich für die SMJ qualifizieren konnte.

Was hat mir nicht so gefallen?
Schade fand ich, dass es nur so wenige Auszeichnungen gab.

Das mache ich im Kunstturnen am liebsten:
Am liebsten mache ich im Turnen Boden und Barren

Nun komme ich ins P2; das will ich unbedingt lernen:
Im P2 möchte ich unbedingt Rondat Flic Salto lernen, den Riesenfelgen am Barren und den Flic auf dem Balken. Ich hoffe, dass ich diese Elemente an den Wettkämpfen auch zeigen kann.

Feedback von Trainerin Martina Gautschi:
Joya hat während der Wettkampfsaison konstant gute Leistungen gezeigt und konnte auch an ihrem letzten Wettkampf im P1 wieder auf ihre Routine zurückgreifen. Sie lässt sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen und bewies dieses Wochenende, wie auch während den anderen Wettkämpfen einen kühlen Kopf und eine top Konzentration.
Sarah Fehrenbacher, P2 (Qualifiziert auf Rang 32, Schlussrang 30)
Was hat mich am meisten beeindruckt an der SMJ?
Beeindruckt hat mich, dass extra für uns die Nationalhymne abgespielt wurde und jede Turnerin mit dem Namen vorgestellt wurde zu Beginn des Wettkampfes.

Was ist mir am besten gelungen, auf was bin ich stolz?
Ich bin stolz, dass ich am Stufenbarren am unteren und oberen Holmen den Handstand gestanden habe und ich auf dem Schwebebalken den Flic geschafft habe.

Was hat mir nicht so gefallen?
Ich fand es nicht so toll, dass es am Schluss kein Essen mehr gegeben hat (ausverkauft.)

Das mache ich im Kunstturnen am liebsten:
Am liebsten mache ich Riesenfelgen am Stufenbarren und die Akrobatik-Elemente beim Bodenturnen.

Nun komme ich ins P3; das will ich unbedingt lernen:
Ich will den Doppelflickflack rückwärts auf dem Balken und den Saltoabgang gestreckt am Stufenbarren lernen.

Feedback von Trainerin Franziska Fischer:
Mit dem Startgerät Balken ist es nicht immer einfach in den Wettkampf zu starten, doch Sarah gelang eine gute Übung, der Start war geglückt. Dann am Boden zeigte sie tolle akrobatische Bahnen und durfte sich über ihre Leistung freuen. Auch Sprung und Barren zeigte sie Übungen wie ihr Können es vermochte. Mit dem sensationellen 30. Rang können Sarah und auch wir Trainer stolz sein auf ihre Leistungen und mit Zuversicht die nächste Herausforderung, den Wechsel in das P3 im nächsten Jahr angehen. Bravo Sarah das hast du toll gemacht!

Mit Bernadette Fries war auch eine Weiningerin am Start. Sie wurde im P1 44.