Zwei Punkte fehlten am Ende den Dietikerinnen im Spitzenspiel, zwei Punkte, die den Traum vom Aufstieg in die 2. Liga vorerst in weite Ferne rücken lassen. 24:26 lautete am Ende das knappe Ergebnis gegen den direkten Konkurrenten aus Boniswil.

Duell auf Augenhöhe

Die Mannschaften waren sich ebenbürtig und lieferten sich ein umkämpftes Spiel mit dem unglücklicheren Ausgang für Aellos Dietikon. Besonders die Chancenauswertung der Limmattalerinnen liess zu wünschen übrig. Mit einem Sieg hätte man mit Boniswil gleichgezogen und aufgrund des besseren Korbverhältnisses eine günstigere Ausgangslage gehabt. «Es ist schade, der Aufstieg war das klare Ziel und wir hätten es verdient», sagt Trainer und Vereinspräsident Patrick Hess.

Auf Schützenhilfe angewiesen

Die Aellos mussten die gesamte Saison über immer wieder Ausfälle kompensieren und liessen besonders gegen schwächere Gegner Punkte liegen. Um doch noch Chancen auf den Aufstieg zu wahren, ist man gleich zweimal auf Schützenhilfe angewiesen und auf Siege in den verbleibenden zwei Runden. «Wir geben noch nicht auf, es ist noch alles möglich», gibt sich Hess kämpferisch. Im letzten Spiel wartet ausgerechnet der souveräne Leader aus Brunnen auf die Dietikerinnen, der Showdown steigt am 21. März in der Halle der Kanti Limmattal.

Verstärkungen gesucht

Falls es dieses Jahr nicht klappt, dann nächstes Jahr. «Ich bin überzeugt, mit ein wenig mehr Glück packen wir es nächstes Jahr. Aber wer weiss», hofft Hess. Obwohl die Aellos das einzige Frauenteam in der Region sind, mangelt es an Spielerinnen. Um die schwankenden Leistungen bei Ausfällen zu vermeiden, ist man auf der Suche nach Verstärkungen.

Männer im Abstiegskampf

Bei den Männern lief es die gesamte Saison über weniger rund; in der 4.  Liga stehen die 99ers aus Dietikon knapp über dem Strich, verloren zuletzt ebenfalls gegen Boniswil mit 56:75. Das Ziel oben mitzuspielen, gar aufzusteigen, hat man weit verfehlt. Im Raum steht eine eventuelle Fusion zwischen den 99ers und der zweiten Mannschaft der Unicorns Spreitenbach-Dietikon, um mittelfristig in die 3. Liga aufzusteigen.

Beschränktes Spielermaterial

Der Basketball hat sich in den letzten Jahren im Limmattal durchaus weiterentwickelt; neben den Teams aus Dietikon spielen die Unicorns in der 1. beziehungsweise 3. Liga sowie auch die Kanti Limmattal in der 3. Liga. Trotzdem sieht Patrick Hess besonders im Nachwuchs Probleme: «Bei den 17- bis 23-Jährigen ist die Anzahl Spieler beschränkt.» Ein Aufstieg der Aellos würde dem Basketball in der Region sicherlich guttun.