Schwingen
Kammermann holte sich mit der Maximalnote die Auszeichnung

Thomas Kammermann war am Zürcher Kantonalschwingfest bester Limmattaler und verdiente sich damit eine Auszeichnung. Mit drei Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage sicherte er sich diese.

Bruno Auf der Maur
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Der Beste von Glatt- und Limmattal: Thomas Kammermann (l.)

Der Beste von Glatt- und Limmattal: Thomas Kammermann (l.)

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Mit einer guten Mannschaftsleistung ist den Limmattaler Schwingern die Hauptprobe für das Zürcher Kantonalschwingfest in Opfikon vom 13.Mai geglückt. Dem 24-jährigen Thomas Kammermann reichte es mit drei Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage für die Auszeichnung.

Defensive nicht geknackt

Nachdem Kammermann im fünften Gang die Defensive des Stadtzürchers Cornelius Bärtsch nicht knacken konnte, fiel der Maschinenbau-Student zwischenzeitlich ins Mittelfeld zurück. Mit einer Maximalnote im letzten Kampf gegen Adrian Raschle rettete er sich mit 55.75 Punkten in den letzten Auszeichnungsrang.

Kammermanns Teamkollegen verpassten die Auszeichnung knapp, dennoch kann sich die Leistung der Nachwuchsschwinger sehen lassen. Daniel Wettstein fehlte in der Endabrechnung ein Viertelpunkt und belegte den neunten Schlussrang. Der erst 17-jährige Silvan Tresch aus Schlieren und Bernhard Götsch aus Zürich hatten je drei Siege und Niederlagen vorzuweisen. Damit bestätigten sie die aufsteigende Tendenz.

Sieg für Fabian Kindlimann

Gewonnen wurde das Eschenberg-Schwinget von Fabian Kindlimann. Der Zürcher Oberländer besiegte im Schlussgang vor 800 Zuschauern Andreas Gwerder in der siebten Minute mit Kopfgriff und Überdrücken am Boden. Kindlimann feierte mit dem Punktemaximum von 60 Zählern einen überlegenen Sieg. Auf die Zweitplatzierten Gwerder und Remo Ackermann hatte er komfortable 2.50 Punkte Vorsprung.