Mountainbike
Jorin Gabriel aus dem Bike Team Chlösterli fährt auf den zweiten Platz

Der EKZ Cup startete in die zweite Runde. Bei traumhaftem Wetter wurde der Cup in Hittnau ausgetragen. Die Resultate der Urdorfer können sich sehen lassen.

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Impressionen vom EKZ Cup in Hittnau
5 Bilder
Florian Indrist (vorn) gibt Gas
Loris Müller pedalt wie Nino Schurter
Andrin Bernet zieht an
Valentina Büschi fährt, wo andere stossen

Impressionen vom EKZ Cup in Hittnau

Patrik Büschi

Die Streckenführung war diesmal ziemlich anspruchsvoll. Die Strecke verlief nach dem Start gleich in eine Steigung, die nach ca. 400 Meter rechts in einen Waldweg mündete. Dort musste man den richtigen Gang gleich wählen, um den Schwung in die 13 Prozent Aufstieg mitzunehmen. Die 800 Meter über den feuchten und nassen Waldboden hinauf war eine richtige «Pièce de résistance«, wo sich fast alle zu Fuss sicher und schneller fühlten, als im Sattel zu bleiben.

Oben angekommen schwang man sich sofort wieder aufs Bike und raste quer über die Wiese wieder nach unten. Einige Kurven und Hindernisse waren zu überwinden und dann war man wieder im Ziel. 3,8 Kilometer hatte man zu bewältigen, je nach Gruppe mussten die Strapazen zwei-, drei- oder sogar fünfmal gefahren werden.

Das Biketeam Chlösterli trat diesmal mit sieben Bikern an. Dabei wurden die Startnummern neu vergeben, und zwar, nach dem aktuellen Stand der Gesamtrangliste aus der jeweiligen Kategorie.
Jorin Gabriel und Florian Indrist waren als Erstes an der Reihe. Gabriel tauchte nach der ersten Runde als zweiter auf. Der Gesichtsausdruck war immer noch sehr entspannt und man spürte, in seinem Tritt, dass er Bereit war, diesen Rang bis am Ende ins Ziel zu fahren. Das schaffte er. Indrist passierte als 33. das erste mal die Start/Zieldurchfahrt und fuhr ein konstantes Rennen und wurde 31.

Kurz darauf starteten Valentina Büschi und Andrin Bernet in der Gruppe Rock zu ihrem Rennen über drei Runden, davon zwei in verkürzter Variante. Valentina, die beim letzten Rennen ausfiel, startete diesmal ganz hinten. Ihr Ziel, das Rennen zu Ende zu fahren. Die erste Runde noch etwas verhalten, fuhr sie dem Feld noch hinter her und merkte, diesmal passt alles, und ich kann schneller fahren als bis jetzt.

Beherzt trat sie in den letzten zwei Runden in die Pedalen und konnte noch fünf Mitstreiterinnen überholen – 13. Platz zum Schluss. Andrin startete hochkonzentriert aus dem Mittelfeld und bewältigte die drei Runden in einer Präzision eins Schweizer Uhrwerks und durchfuhr die Ziellinie als 31.

Fabienne Indrist und Fadri Bernet standen nun am Start. Zwei Runden verkürzt waren zu bewältigen. Über 50 Teilnehmer und innen starteten mit Vollgas in die erste Runde. Konstant und mit eisernem Willen wurden die zwei Runden abgespult. Am Schluss konnte sich Fadri auf dem 21. und Fabienne auf dem 5. Rang platzieren.

Und zum Schluss die Kleinsten. Mit der Erfahrung aus dem ersten Rennen wusste Loris Müller, wie es jetzt geht. Sein Ziel: Auf das Podest will ich heute kommen. Loris startete super und trat in die Pedalen wie Nino Schurter. Am Schluss reichte es nicht ganz und er beendete das Rennen auf dem vierten Platz.