Dry Tooling ist Eisklettern ohne Eis. Dabei wird mit Eiswerkzeugen gearbeitet, an den Füssen tragen die Athletinnen und Athleten aber die Indoor-Kletterfinken. Die Griffe und Wände sind speziell geschützt.

Zudem gilt auch ein Helmobligatorium für die Athleten, falls sich ein Eispickel selbständig macht. Für die Zuschauer ist es faszinierend, mit welcher Präzision die Eiswerkzeuge auf kleinste Vorsprünge gesetzt werden und die Athleten sich vertrauensvoll mit dem ganzen Gewicht daran hängen, um sich dann dem nächsten Griff zuzuwenden.

Cora Vogel und Kevin Huser als Zweite auf dem Podest

In der Qualifikation mussten die Athletinnen und Athleten verschiedene Boulder und auch eine Leadroute klettern. Im Final galt es dann zwei Leadrouten möglichst weit nach oben zu durchsteigen.

Bei den Damen nutzte die Winterthurerin Cora Vogel vom Regionalzentrum Zürich ihren Heimvorteil optimal, qualifizierte sich problemlos für den Finaldurchgang und erreichte schliesslich den hervorragenden zweiten Platz hinter Laura von Allmen (Wabern) und noch vor Vivien Labarile (Niedergesteln).

Cora Vogel zeigt in Winterthur eine starke Leistung und wird hinter Laura von Allmen hervorragende Zweite.

Cora Vogel zeigt in Winterthur eine starke Leistung und wird hinter Laura von Allmen hervorragende Zweite.

Bei den Herren siegte Lukas Götz (Mastrils) knapp vor Kevin Huser (Widen) vom Regionalzentrum Zürich. Ebenfalls für das Regionalzentrum Zürich starteten Kevin Köhler (Rang 11) und der erst dreizehn-jährige Timo Villinger. Er kletterte auf Rang 21.