Nachdem der FC Dietikon mit Glück um Forfaitniederlagen herumgekommen ist, kommt es für die Limmattaler in den letzten Wochen knüppeldick. Zunächst verhängte der Verband zwei Forfaitniederlagen gegen Uster, wovon mit Thalwil (nun 56 Punkte) auch ein Konkurrent Dietikons im Aufstiegsrennen profitierte.

Vor der letzten Runde haben die Limmattaler (51) damit keine Chance mehr auf den Aufstieg. Damit nicht genug: Weil Küsnacht gemäss einer Meldung auf www.regional-fussball.ch infolge Spielermangels nicht zum letzten Spiel antritt, kommt Langenthal (56) kampflos zu drei Zählern. Damit kann der FCD auch die Berner nicht mehr abfangen.

Nimmt man die Ergebnisse der letzten Wochen, sind die Langenthaler dadurch wohl auch geprellt: Küsnacht hat die letzten beiden Matches mit einem Torverhältnis von 1:16 verloren. Mit einem hohen Sieg hätte Langenthal die Thalwiler noch von der Spitzenposition verdrängen können, sofern diese gegen Red Star verlieren.

Nun kann sich Thalwil auch eine Niederlage mit drei Toren Differenz erlauben, sofern sie mindestens eines schiessen. Ginge das Match 0:3 verloren, hätten beide Teams dasselbe Torverhältnis (56:28) und gleich viele Punkte. Dann würde Langenthal aufsteigen wegen der besseren Tordifferenz in den Direktbegegnungen (0:0 und 3:1).

FCD-Trainer Goran Ivelj kommentierte das Hin und Her mit den Worten: «Das passt zu einer verkorksten Saison.» Er flüchtete sich hinsichtlich des letzten Matchs seines Teams am Samstag gegen Herzogenbuchsee (ab 18 Uhr) in – letztlich ernstgemeinten – Galgenhumor: «Wir wollen auf dem Kunstrasen spielen. Ich muss abklären, ob wir das dürfen, oder dafür Punkte abgezogen kriegen.»