Beachsoccer

Illyrian wird vom amtierenden Vizemeister mit 1:18 «zerpflückt»

Fabio Da Silva wird vom Berner Goalie gestoppt.

Fabio Da Silva wird vom Berner Goalie gestoppt.

Am Meisterschaftswochenende in Birr gewinnt der BSC Ilyrian Dietikon nur einen Punkt. Einem Unentschieden gegen Basiléia folgte eine 1:18-Kanterniederlagegegen die Sable Dancers aus Bern

Für Illyrian Dietikon waren die Meisterschaftsrunden vom Wochenende im aargauischen Birr praktisch ein Heimspiel. «Da wir in Dietikon leider noch über keinen eigenen Platz verfügen, dürfen wir hier in der Beach Soccer Arena in Birr zweimal wöchentlich für unsere Trainingseinheiten Gastrecht geniessen. Doch ein eigener Platz wird selbstverständlich angestrebt», sagt Vizepräsident und Gründungsmitglied Rabit Redzepi. Nach einem 11. Schlussrang in der vergangenen Saison besassen die Dietiker vor dem Wochenende sechs Punkte aus ebenso vielen Spielen.

Torhüter und Torschütze

Im ersten Spiel in Birr resultierte gegen Tabellennachbarn Basiléia nach einer sehr umkämpften Partie ein 4:4-Remis. Dabei glänzte Keeper Marco Peter nicht nur mit guten Paraden, sondern trug sich als Torhüter selbst in die Torschützenliste ein. «Gegen die Basler zeigten wir eine gute Leistung, doch leider blieb einmal mehr die Konstanz über die gesamte Spielzeit und somit der angestrebte Vollerfolg aus», betonte Redzepi.

Völlig chancenlos

Im zweiten Spiel wartete mit dem letztjährigen Finalisten Sable Dancers Bern eine ganz schwierige Aufgabe auf die Dietiker. Während die Stadtberner mit nicht weniger als sieben tahitischen Nationalspielern aufspielten, fehlten bei den Limmattalern die abwesenden Selami Redzepi, Bruno Tobler und Adnan Rafuna. Von der ersten Minute zeigte sich auf, dass die Dietiker gegen den haushohen Favoriten völlig chancenlos waren. Sable Dancers schaltete und waltete nach Belieben und führte bereits nach 20 Minuten klar mit 8:0. Fabio Da Silva gelang zwar der Ehrentreffer, doch zu mehr reichte es bei der 1:18-Kanterniederlage nicht mehr.

Kanterniederlage logische Folge

«Nach der ansprechenden Leistung gegen Basel spielten wir gegen Bern, gegen einen eingespielten und übermächtigen Gegner, katastrophal auf. Ursprünglich strebten wir den achten Schlussrang an, doch unsere Gegner haben sich auf diese Saison verstärkt und sind auch bestens vorbereitet. Jetzt müssen wir wohl den 10. Platz anpeilen», so Redzepi weiter.

Neben dem Platzproblem hat Illyrian zuletzt auch mit einer rückgängigen Trainingspräsenz zu kämpfen. «Die klare 1:18-Niederlage gegen Sable Dancers war die logische Folge von fehlenden Trainingseinheiten», stellte Redzepi klar. Illyrian steht bis zur nächsten Runde vom 6./7. Juli also noch viel Arbeit bevor.

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