Handball

HCDU-Stütze Burla: «Handball und ich, das war Liebe auf den ersten Blick»

Daniel Burla von Dietikon-Urdorf will trotz seiner (für einen Handballer) kleinen Körpergrösse hoch hinaus.Kleeb

Daniel Burla von Dietikon-Urdorf will trotz seiner (für einen Handballer) kleinen Körpergrösse hoch hinaus.Kleeb

1 Meter und 75 Zentimeter. So gross – oder für einen Handball-Rückraum-Spieler eben klein – ist der in Aesch wohnhafte Daniel Burla. Der 18-Jährige entwickelt sich beim HC Dietikon-Urdorf zur Teamstütze.

Trotz geringer Körpergrösse zeigt der Handballer bereits mit 18 Jahren bemerkenswerte Leistungen und nimmt in der 1.-Liga-Mannschaft des HC Dietikon-Urdorf Verantwortung auf sich.

Mit elf Jahren begann Burlas Handball-Laufbahn. Auch sein Vater ist bei Dietikon-Urdorf aktiver Handballer und überdies im Vorstand tätig. «Die Komplexität, Geschwindigkeit und Athletik machen die Sportart spannend», beschreibt der Kantonsschüler die Faszination. Weiter sagt er: «Handball und ich, das war Liebe auf den ersten Blick.»

«Ein geniales Team»

Er fühlt sich so richtig wohl in der Limmattaler Handball-Equipe. «Es ist ein geniales Team», findet er. Auch die Zusammenarbeit mit HCDU-Trainer Karsten Hackel funktioniert hervorragend. Burla schätzt an ihm, dass er positive Energie und eine Menge Elan ins Team reingebracht hat. Hackel schätzt an seinem Schützling die Unbekümmertheit: «Als Jüngster des Teams und drittbester Torschütze bringt er der Mannschaft sehr viel.» Er möchte den 18-Jährigen möglichst lange weiterbegleiten und erkennt in ihm das Potenzial, in der NLB bestehen zu können.

Auf den verschiedensten Positionen

Daniel Burla, der neben seinem grössten Hobby als Ausgleich Querflöte spielt, ist unterschiedlich einsetzbar. Als Junior agierte er unter anderem als linker Rückraum-Spieler, diese Position ist heute aufgrund seiner Grösse keine Option mehr. Dennoch spielte er in dieser Saison neben seiner Stammposition in der Rückraum-Mitte auch schon als Flügel.

Das System «Tempo-Spiel» des HCDU ist perfekt auf den Aescher zugeschnitten. «Ich bin fit, jung und schnell auf den Beinen, genau dies braucht es», sagt er. In der U19 und der U17 besass Burla die Möglichkeit, sich an das System anzugewöhnen. Dies kommt ihm jetzt zugute und er kann als Regisseur des Teams auftrumpfen. Für sein Alter ist er erstaunlich reif: «Ab und zu muss ich meine Mitspieler darauf hinweisen, sich aufs eigene Spiel zu konzentrieren, anstatt sich mit den Schiedsrichtern zu beschäftigen», sagt er selbstbewusst.

Vor dem Schritt in die NLB

In der nahen Zukunft möchte er einen fixen Wert beim HCDU bilden. Der Schritt in die NLB ist ein längerfristiges Ziel von Daniel Burla. Dank Probe-Trainings verfügt er bereits über Kontakte in die höhere Liga. Zuerst steht allerdings die Matura vor der Tür. Danach ist der Weg frei, sich mit unterdurchschnittlicher Körpergrösse zur festen Grösse im Schweizer Handball zu entwickeln.

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