Handball
HC Dietikon-Urdorf sucht mit drei Säulen den Erfolg

An der Generalversammlung des HC Dietikon-Urdorf wurde die neue Strategie «2020» vorgestellt. Sie beruht auf drei Säulen. Ziel ist es, dass der Club so zu mehr finanziellem und sportlichem Erfolg kommt.

Maila Bermejo
Merken
Drucken
Teilen
An der HCDU-Mauer soll es künftig kein Durchkommen geben

An der HCDU-Mauer soll es künftig kein Durchkommen geben

Alexander Wagner

Beim HCDU stehen gewichtige Veränderungen an. Der Vorstand hat eine Drei-Säulen-Strategie entwickelt mit der der Klub in den nächsten Jahren an Qualität und Freude zulegen und so zu mehr finanziellem und sportlichem Erfolg finden soll:

-Säule 1: Mitglieder bei der U15 durch Werbung in Schulen generieren. Ziel: Mehr Breite im Nachwuchs.

-Säule 2: Verdoppelung der Teams bei den 15- bis 20-Jährigen. Ziel: Plausch- und Leistungshandball anbieten und Abwanderungen verhindern.

-Säule 3: Die Aktiv-Teams der Männer und Frauen sollen stärker als Vorbilder dienen. Ziel: Mehr Perspektiven für die Jungen.

Die Strategie wurde von den 60 anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern (insgesamt 172 stimmberechtigte/250 Mitglieder) angenommen.

«Der Spass ist vorbei»

Martin Romer, der den HCDU seit 2007 präsidierte, gab seinen Rücktritt bekannt – er wird dem Klub jedoch als Revisor erhalten bleiben. Das Präsidenten-Amt bleibt aus Mangel an Interessenten bis auf Weiteres unbesetzt. Alle anderen Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wieder gewählt.

Die Präsentation der Jahresrechnung wurde von Romer mit den Worten «Der Spass ist vorbei» eingeleitet. Der Verein hat in der vergangenen Saison rund 15000 Franken Verlust gmacht. Dies wurde mit der Wirtschaftslage und dem mittelmässigen sportlichen Erfolg erklärt. Ein Antrag für die Erhöhung der Mitgliederbeiträge wurde mit 23:16 Stimmen abgelehnt. Heinz Burla, Chef Marketing und Sponsoring wies bedauernd darauf hin, dass der Klub-Name zwar «Dietikon-Urdorf» laute, aber kein einziger Sponsor aus Urdorf den Verein unterstütze.