Bei den Zürcher Unterländern übernahm der aus den Ferien zurückgekehrt Thomas Wüthrich vermehrt das Spieldiktat. Dennoch musste man zur Halbzeit mit einem Ein-Tore-Rückstand (15:14) in die Garderobe zurückkehren.

Viele Undiszipliniertheiten

Wie bereits in letzten Cupspiel konnten die Spieler die Anweisungen des Trainers unmittelbar nach der Pause umsetzten. Der HCDU vermochte lange eine Zwei-Tore-Führung zu etablieren, bis die Disziplin in der Verteidigung nicht beibehalten werden konnte und man längere Zeit in Unterzahl spielen musste.

Das ermöglichte dem Gegner, seine starken Flügelspieler in aussichtsreiche Abschlusspositionen zu bringen - vor allem Dennis Wegmann brachte die HCDU-Verteidigung nicht unter Kontrolle. Er nutzte diese Schwäche mit überragenden 10 Toren aus.

Steigerung zum Schluss

Bei Dietikon-Urdorf konnte sich der eingewechselte Torhüter, Josip Katicic, in der Schlussphase merklich steigern und kompensierte die Fehler seiner Vorderleuten mitunter zwei gehaltenen 7-Metern.

Beide Teams mussten sich mit einem Punkt begnügen, was aber über die ganzen 60 Spielminuten gesehen, einer fairen Aufteilung entspricht. (NCH)