Handball
Guter Trainerjob: Ein Timeout führt zum Sieg

Wenn das Spiel am kippen ist, muss ein Trainer handeln. Das weiss auch Coach Jan Sedlacek vom HC Dietikon/Urdorf und zwingt den ersten Gegner nach der Winterpause GC Amicitia damit in die Knie.

Matthias Zürcher
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Jan Sedlacek hat als Trainer beim HC Dietikon/Urdorf gut auf das anfängliche Hinterherhinken seines Klubs reagiert.

Jan Sedlacek hat als Trainer beim HC Dietikon/Urdorf gut auf das anfängliche Hinterherhinken seines Klubs reagiert.

Otto Lüscher

Nach einer sehr langen Winterpause von sechs Wochen galt es für den HC Dietikon/Urdorf wieder ernst. Die Stadtzürcher von GC Amicitia wurden in der Stadthalle empfangen. In der bisherigen Saison hatte es erst im Cup einen Aufeinandertreffen gegeben, welches der HCDU siegreich gestalten konnte. Nun reiste GC aber mit einem breiteren und deutlich stärkeren Kader an.

Nach einer schnellen 3:1 kam die Torproduktion der Limmattaler ins Stocken. Reihenweise scheiterte man am eigenen Unvermögen oder am gegnerischen Torhüter. Die Folge war eine 6:1 Serie für Amicitia. Erwartungsgemäss nahm in diesem Moment Jan Sedlacec sein Timeout und betätigte einige Wechsel.

Die Bank machte den Unterschied

Mit Luzi Tiefenauer und Fabian Lohner kam die Treffsicherheit zurück. Zusammen mit dem wiederum starken Topscorer Francesco Biffiger drehten sie das Spiel in den zweiten 15 Minuten der ersten Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit verwalteten sie den Vorsprung routiniert und konnten die zwei Punkte zuhause behalten. Durch diesen Sieg wurde die im letzten Jahr verlorene Tabellenführung zurückgekämpft, obwohl man noch weniger Spiele auf dem Konto hat als gewisse Konkurrenten.