Dass es so weit kommen würde, war vor allem bei den D-Junioren nicht unbedingt vorherzusehen.

Gross war die Freude bei den D1-Spielern, als sie nach dem mit 12:6 gewonnenen Spiel gegen Obersiggenthal den Pokal für den Sieg in ihrer Gruppe entgegennehmen durften. «Zu Beginn der Saison hätte ich nicht mit einem Gruppensieg gerechnet. Besonders, weil wir am Melliger Cup unser erstes Spiel gegen nur gerade mal vier Obersiggenthaler Spieler verloren hatten», meinte der Trainer Stephan Pachlatko strahlend. Er befürchtete, dass sein Team zu jung und wegen vieler Neuzugänge zu unerfahren sei. Diese Einschätzung schien das verlorene erste Meisterschaftsspiel zu bestätigen.

Danach jedoch gewann Limmat-tal ein Spiel nach dem anderen und dominierte die Meisterschaft zunehmend. Die erfahreneren Spieler entwickelten sich zu klaren Führungsspielern und die «Neuzuzüger» konnten sich laufend besser ins Spiel integrieren. Das mit Abstand beste Torverhältnis der Gruppe untermauert die Dominanz vom UHL D1.

Voller Spannung wird nun das Wochenende vom 16. und 17. April erwartet. Dann gehts für UHL um den Regionalmeistertitel, und es wird sich zeigen, wie das D1 mit den anderen Spitzenteams wird mithalten können. Falls UHL den Zuschlag zur Durchführung bekommt, wollen sie vor heimischem Publikum in Urdorf ihr Können präsentieren. Der Kern des Teams könnte nächste Saison noch im D spielen, doch werden einige der erfahrenen Spieler ins C wechseln, um von höherem Tempo und grösserer Intensität zu profitieren.

Mit Teamgeist auf Rang zwei

Die C1-Junioren absolvierten eine sehr gute Hinrunde. Bei einigen Spielen sah der Gegner kaum einen Ball. Die Personaldecke war aber von Beginn an sehr dünn und in der Rückrunde hatte UHL das Glück nicht mehr auf seiner Seite. Doch die topmotivierten Spieler erreichten mit einem tollen Teamgeist den verdienten 2. Platz. Trainer Lukas Kunz ist wichtig, «dass die Freude und das Interesse fürs Unihockey längerfristig gesichert sind». Er sieht im Erfolg vor allem auch ein Versprechen für die Grossfeldteams (U16, U18), denn viele der Spieler werden altersbedingt wechseln. (hos/rab)