Curling
Greiner und Schäfer und das verflixte fünfte End

Das Team Davos mit den Fahrweiderinnen Janine Greiner und Carmen Schäfer hat das Final des sechsten Credit Suisse Women’s Masters in Arlesheim gegen Skellefteå aus Schweden mit 3:7 verloren.

daniel aenishänslin
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Janine Greiner stand mit Davos am Ende auf verlorenem Posten. ae

Janine Greiner stand mit Davos am Ende auf verlorenem Posten. ae

Solothurner Zeitung

Wenn nur dieses verflixte fünfte End nicht gewesen wäre. Das Team Davos um Mirjam Ott verliert das Final des sechsten Credit Suisse Women’s Masters Basel mit 3:7. Die stolzen Siegerinnen stellt der Skellefteå Curlingklubb aus Schweden mit seinem Team um Margaretha Sigfridsson, die Europameisterinnen von 2010. Beim Stande von 2:2 endete dieses fünfte End mit 0:4 aus Sicht der Schweizerinnen. Die Schwedinnen hatten nur noch eines im Sinn: den Vorsprung ins Ziel zu bringen.

Die Chancen nicht genutzt

Zu den Geschlagenen im Team Ott zählen die beiden Fahrweiderinnen Janine Greiner und Carmen Schäfer. «Sicher schmerzt die Niederlage ein wenig», sagte Schäfer, «wenn man im Finale steht, will man auch gewinnen.» Eine Erklärung für die Niederlage fand Greiner: «Wir haben viele Chancen nicht genutzt, die Schwedinnen dagegen haben unsere Fehler bestraft und letztlich besser gespielt.» Dennoch war Carmen Schäfer überzeugt: «Wir dürfen eine gute Bilanz ziehen.» Der Grund dafür ist die EM-Qualifikation, die morgen ebenfalls in Arlesheim beginnt. «Unser primäres Ziel war, uns auf diesem Eis wohlzufühlen» sagte Janine Greiner, «der Einzug ins Finale stimmt uns zuversichtlich.» Trotz der Niederlage rückte das Team Davos auf den dritten Zwischenrang in der Curling Champions Tour vor.

Weniger erfolgreich verlief das hervorragend besetzte Turnier für die Curlerinnen von Uitikon-Waldegg. Das Team um Corinne Bourquin konnte sich nicht für die Viertelfinals qualifizieren und in die Entscheidung eingreifen. Enttäuschend verlief das Credit Suisse Women’s Masters vor allem für die Vorjahressiegerinnen von Deutschland um Skip Andrea Schöpp, die Weltmeisterinnen von 2010. Sie taten es Uitikon-Waldegg gleich. Ein sehr frühes Aus.

Derweil holte Netzer Gold

Nicht in Arlesheim sein konnte die OK-Präsidentin des Credit Suisse Women’s Masters. Manuela Netzer weilte mit Skip Thomas Lips, Manuela Siegrist und Martin Rios im dänischen Tärnby, wo sie für die Schweiz Gold an der Mixed-Europameisterschaft holte. Im Finale bezwang die Schweiz Deutschland klar mit 9:3.