Fussball
Glücklose Schlieremer verlieren den Anschluss

Der FC Schlieren verliert in der 3. Liga gegen Srbija mit 1:3 (0:1) – damit sind die Aufstiegsträume ausgeträumt. Schlieren-Trainer Beat Studer musste wie bereits in den vergangenen Partien erneut auf meherer Stammspieler verzichten.

Beat Hager
Merken
Drucken
Teilen
Schlieren-Trainer Beat Studer ist wahrlich nicht zu beneiden. Wie bereits in den vergangenen Partien musste er auch gegen Srbija erneut auf mehrere Akteure verzichten.

Schlieren-Trainer Beat Studer ist wahrlich nicht zu beneiden. Wie bereits in den vergangenen Partien musste er auch gegen Srbija erneut auf mehrere Akteure verzichten.

Alexander Wagner

Lediglich 14 Spieler umfasste die Kaderliste, wobei Mike Dolium nach langer Verletzungspause erstmals wieder auf der Ersatzbank Platz nahm. Von Beginn an wussten die kampfstarken Gäste die Einheimischen mit ihrer aufsässigen Spielweise zu überraschen. Schlieren fand lange Zeit nicht ins Spiel und es dauerte bis
zur 26. Minute, ehe der Gastgeber zu seiner ersten Abschlussgelegenheit kam. Nach einem schönen Zuspiel von Fahrudin Adilovic verzog Philip Voegeli aus spitzem Winkel nur knapp. Die abstiegsbedrohten Stadtzürcher waren bis zur Pause spielbestimmend, ohne aber im Abschluss zu reüssieren.

Srbijas verdienter Führungstreffer

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielgeschehen wenig. Die Serben strebten mit ihrem gefährlichen Sturmduo Marko Baratovic und Tochessio Guohowignon den Führungstreffer an und wurden in der 56. Minute für ihre engagierte Spielweise belohnt, als Marko Baratovic auf Flankenball von Guohowignon per Kopf zum viel umjubelten 0:1 traf. Doch die Freude der zahlreich mitgereisten Srbija-Fans hielt nur kurze Zeit an, fiel doch drei Minuten später der Ausgleich. Philip Voegeli liess mit einem satten Weitschuss aus 25 Metern das Netz erzittern und Schlieren war wieder im Spiel. Srbija erhöhte unvermittelt das Tempo und nach einem Corner von Velibor Savic stand Ivan Savic goldrichtig und köpfelte das Leder aus kurzer Distanz zum 1:2 ins Netz. In der 71. Minute fiel die Entscheidung. Sandro Seiler vergab mit einem Weitschuss den Ausgleichstreffer nur knapp, während sich auf der Gegenseite Radoljub Baratovic im Laufduell gegen Kevin Rodriguez durchsetzte und zum dritten Srbija-Treffer einschoss. Schlieren spielte glücklos auf, so vermochte Ivan Savic kurz vor Schluss einen Schuss von Emanuele Preite auf der Linie zu befreien.

«Eine bittere Niederlage. Gegen Srbija zeigten wir unser schlechtestes Saisonspiel. Einmal mehr kassierten wir zu viele Gegentref-fer und auch offensiv ging nichts. Jetzt haben wir unsere letzte Aufstiegschance verspielt», zeigte sich Schlieren-Trainer Beat Studer enttäuscht.