Handball

Gelungener Einstand für Trainer Claude Bruggmann

«Besser als erwartet», fand Claude Bruggmann den Auftritt seiner neuen Mannschaft.  zvg

«Besser als erwartet», fand Claude Bruggmann den Auftritt seiner neuen Mannschaft. zvg

Handball Der Limmattaler Erstligist HC Dietikon-Urdorf gewinnt sein erstes Spiel unter Trainer Claude Bruggmann beim TV Appenzell mit 27:25.

Einstand geglückt. Neo-Trainer Claude Bruggmann und sein HCDU verliessen die Turnhalle Wühren gestern Abend erhobenen Hauptes. Mit zwei Toren Vorsprung hatten die Limmattaler gewonnen. «Mein Puls war in den letzten Minuten weit über 100, als Trainer an der Seitenlinie fiebert man enorm mit», kommentierte der ehemalige NLA-Flügel seine Premiere.

Halle wird zum Hexenkessel

Obwohl Dietikon-Urdorf nun auf Rang 3 liegt und Appenzell nur auf Rang 9, war die Ausgangslage alles andere als klar. Vor dem Spiel trennte nur gerade ein Punkt die beiden Teams. Auf dem Feld lagen die Vorteile zwar die meiste Zeit bei den Gästen – der HCDU führte zur Pause mit 15:11 –, doch in der Schlussphase verwandelte sich die Halle in einen kleinen Hexenkessel.

Sechs Minuten vor Schluss gelang Appenzell der Ausgleich. Zudem kassierten die Limmattaler ärgerliche Strafen. Das Spiel stand auf der Kippe. Trainer Bruggmann beorderte Flügelspieler und Topskorer Hilkinger in den Rückraum. Die Massnahme zeigte Wirkung. «Ein grosses Kompliment an mein Team», sagte Bruggmann, «die Spieler haben auf das Unentschieden unglaublich cool reagiert.

«Ein guter Auftritt»

Das Lob des Trainers verdienten sich insbesondere Torhüter Katicic mit 17 Paraden und die solide Deckung. Überhaupt spielten die Zürcher besser, als es ihr neuer Trainer erwartet hatte: «Das war ein guter Auftritt. Phasenweise haben wir sogar dominiert. Im Angriff spielten wir geduldig und warteten auf die richtige Gelegenheit.»

Dennoch will Bruggmann auch in den nächsten Trainings den Fokus auf die Schwachstelle Angriff richten. Am nächsten Samstag empfängt Dietikon-Urdorf den HC Horgen zum Spitzenspiel. «Vielleicht kommt diese Begegnung etwas früh», meint Bruggmann, der gerne noch etwas Zeit in den Feinschliff investieren möchte.

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