Fussball
Für den Engstringen-Präsidenten ist der Kunstrasen sekundär

Seit wenigen Monaten ist Reto Keller Vereinspräsident. Im Interview mit der Limmattaler Zeitung spricht er über diese Zeit und stellt klar, dass es unter seiner Führung niemals Entschädigungen für Spieler geben wird.

Raphael Biermayr
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Tempi passati: Reto Keller (Mitte) als Assistenztrainer und Teammanager im Fanionteam.

Tempi passati: Reto Keller (Mitte) als Assistenztrainer und Teammanager im Fanionteam.

Reto Keller spricht frisch von der Leber weg. Um ein Vorstandsamt habe er sich nicht gerissen, doch als er in das Gremium gewählt wurde, sei für ihn nur eine Aufgabe in Frage gekommen: Die des Präsidenten.

Während viele im Verein sehnsüchtig der Errichtung eines Kunstrasens entgegenblicken, hält der neuen Boss die Fahne der Anlage Brunewiis hoch. «Es gibt keine vergleichbare für mich», sagt er gar.

Sollte der Kunstrasen doch realisiert werden, müssten einige Mannschaften während der Bauphase ausweichen. «Ich bin überzeugt, dass sich jedes Mitglied an den Kosten für die Platzmiete beteiligen würde.» Einen entsprechenden Vorschlag würde er der Generalversammlung unterbreiten.