Mountainbike

Fulminanter Auftakt der Nachwuchs-Rennserie in Schwändi trotz schwierigen Wetterbedingungen

Der EKZ Cup 2017 ist lanciert. Wie es sich für die Nachwuchs-Rennserie gehört, machten Kinder und Jugendliche die überwiegende Mehrheit der 328 Teilnehmer aus. Auch für die Limmattaler war es der Saisonauftakt.

Das erste Rennen ist immer die Standortbestimmung für alle. Valentina Büschi, Chiara Rüegger, Robin Del Bon, Flavia Rüegger, Miguel Hügli, Nils Strobel, Lynn Büschi, Débora Hügli und Loris Müller wollten es wissen. Eine Parforce-Leistung vollbrachten auch die Veranstalter, die die Strecke am Vortag unter 30 Zentimetern Neuschnee ausgruben.

1992 fand in Schwändi das erste Mountainbike-Rennen statt, seit 15 Jahren ist das Rennen Teil des EKZ Cup. Dass die Veranstaltung nicht zur Routine wird, dafür sorgte auch heuer das Frühlingswetter. «Seit Mittwoch schlief ich nicht mehr gut», bekannte OK-Chef Hansruedi Marti.

Der EKZ Cup 2017  in Schwändi

24 Stunden vor dem Start der ersten Kategorie lagen 30 Zentimeter Schnee auf der Strecke. Also machte sich der Skiclub Schwändi – seit 25 Jahren der Veranstalter des Rennens – an die Arbeit. Mit Schneeschleudern wurde das Start-Ziel-Gelände geräumt. Später marschierte eine Gruppe Erwachsene und Kinder über die Strecke, um den Schnee aufzulockern, sodass er schneller schmolz. «Am Samstag um 17 Uhr war der ganze Kurs und das Start-Ziel-Gelände schneefrei. Für mich war der Event damit schon erfolgreich», resümierte OK-Chef Marti.

Die Jugend im Mittelpunkt, die Elite als Vorbild

Die Teilnehmer freuten sich am Sonntag über feuchte aber bestens fahrbare Singletrails. «Ich liebe es technisch und rutschig» erklärte Valentina Büschi, die Vierte aus der Kategorie Hard (U17), welche den Renntag eröffnete.

Bei 2.5 Grad starteten die Ersten in der U17 Gruppe. Valentina und Chiara spürten schon in der ersten Runde das es hart wird, bissen aber durch und konnten trotz Stürzen den dritten und vierten Platz belegen. Danach spulten allen anderen Ihr Programm ab und konnten ohne grosse Zwischenfällen alle ein super Resultat nach Hause fahren.

Ein guter Stern

Zu erwähnen gibt es nur, dass Nils Strobel nach seinem Beinbruch im Winter es wieder versucht hat. Leider hat es nur für zwei von drei Runden gereicht. Die Muskeln wie auch die Kondition sind leider noch nicht auf dem alten Stand. Aber, wer nichts wagt kann auch nichts gewinnen. Das Wintertraining hat sich gelohnt und alle sind parat für die lange Saison.

Auf das Ende der Veranstaltung machte sich das nächste Wetterphänomen bemerkbar: der Föhn brachte gewisse Installationen ins Wanken. «Ich bin froh, kam er nicht früher», atemete OK-Chef Marti auf. Der Jubiläumsjahrgang des EKZ Cup in Schwändi stand offensichtlich unter einem guten Stern.

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