Fussball
FC Urdorf: Der Umbruch für eine neuen harmonie

Andi Wiederkehr arbeitet mit seinem FCU längerfristig an einem stabilen Konstrukt. Dabei setzen die «Stiere» auf einen grösseren Teamgeist und eine höhere Opferbereitschaft.

Luca Muntwyler
Merken
Drucken
Teilen
Andi Wiederkehr (rechts) gibt eine neue Richtung vor.

Andi Wiederkehr (rechts) gibt eine neue Richtung vor.

Otto Lüscher

Der FC Urdorf steht vor einer schwierigen Saison in der 3. Liga. Nach dem Abstieg vor einem Jahr und einer eher durchschnittlichen letzten Saison ist die Mannschaft von Trainer Andi Wiederkehr mitten in einem Umbruch. Viele junge Spieler sind im Kader, ein Spitzenplatz scheint nicht realistisch. «Der Tabellenrang ist mir nicht wichtig», erklärt Wiederkehr. Viel wichtiger ist, dass die Mannschaft zusammenspielt und wieder als Team auftritt. », fügt er an.

2. Liga als Ziel

«Ich will sehen, dass die Mannschaft alles gibt und den Match gewinnen will», fordert Wiederkehr. Wenn das die Basis ist, dann sollte es eine gute 3.-Liga-Saison im oberen Mittelfeld geben. «Wir sind alles Sportler. Langfristig wollen wir uns in der 2. Liga etablieren. Und zwar so, dass man nicht jedes Jahr gegen den Abstieg kämpfen muss», schaut der Trainer voraus. Dafür muss man aber die letztjährige Mentalität ablegen. Zu viele Einzel-Aktionen, zu wenig miteinander spielen, so kann man schnell aus der Bahn geworfen werden.

Drei Punkte zum Start

Optimistischer ist er vor dem Auswärtsspiel in Freienbach. «Grundsätzlich gehen wir dort hin, um zu gewinnen. Ein guter Start wäre wichtig. Das Zeug dazu hätten wir », meint Wiederkehr. «Ich freue mich auf die Saison und bin zuversichtlich. Wir haben eine starke Gruppe, es wird nicht einfach», ergänzt er.

Fast prominentester Transfer ist der Urdorfer Peter Würgler, der in die grossen Fussstapfen von Co-Trainer Remo Agosti treten soll. «Ich habe ja nur zwei Augen. Durch seine Inputs werden wir uns sicher gut ergänzen», erläutert Wiederkehr. Würgler ist einer, der den Verein kennt und der viel Wert auf Disziplin legt - eine ideale Ergänzung also für die Problemzone des FCU. (lmu)