Claude Bruggmann hat noch keinen Entscheid getroffen, ob er das im letzten November angetretene Traineramt bei den Handballern des HC Dietikon fortführen will. «Rufen Sie mich in einer Woche an, dann weiss ich es», hiess es vor zwei Wochen. «Ich brauche noch eine Woche Bedenkzeit», lautete die Antwort am letzten Freitag. «Ich werde mich über Ostern definitiv entscheiden», sagte er gestern. Wieso das Zögern? «Es gibt für mich nur die Varianten 100 Prozent Einsatz oder gar nicht. Deshalb muss ich ganz sicher sein, dass ich diesen Aufwand wirklich noch einmal ein Jahr lang auf mich nehmen will.» Bruggmann ist auch beruflich stark eingebunden und heiratet im Sommer.

Gerüst der Mannschaft stünde

Ist dieses Hinausschieben nicht ein schlechtes Zeichen für den HCDU? Sportchef Mathias Camenzind verneint. «Wir haben uns am Dienstag nochmals zu einem Gespräch getroffen. Ich habe noch immer ein gutes Gefühl», sagt er. Das Gerüst der Mannschaft für nächste Saison stehe. Praktisch alle machen weiter, «wobei einige die definitive Zusage von der Entscheidung Bruggmanns abhängig machen». Dazu habe man drei Talente, die man ins Fanionteam integrieren wolle und auch für die zweite Position als Torhüter hätten sich zwei Kandidaten für Probetrainings angemeldet.

Aber was, wenn Bruggmann absagt? «Dann muss ich nochmals von vorne anfangen», sagt der an der GV im Sommer abtretende Sportchef, «es gibt derzeit zu Claude keinen Plan B.»