Triathlon

Erste Triathlon-Weltmeisterschaft: «Ein fantastisches Erlebnis»

Karin Gutersohn genoss die WM in Florida. (Bild zvg)

Mit Spass bei der Sache

Karin Gutersohn genoss die WM in Florida. (Bild zvg)

Karin Gutersohn genoss ihre erste Triathlon-Weltmeisterschaft in Florida in vollen Zügen. Die Weiningerin wurde in ihrer Kategorie gute 29.

Die 40-jährige Karin Gutersohn aus Weiningen geniesst zurzeit das Leben in Florida. Erleichtert, die Weltmeisterschaft an der Clearwater Beach gut überstanden zu haben, nutzt sie die Zeit vor Ort für Ausflüge. Nie hätte sie damit gerechnet, dass sie es bis an die WM schaffen würde, nachdem sie erst mit 30 Jahren mit Triathlon begann.

Begeistert war sie dann auch von der professionellen Organisation in Amerika: «Der Anlass war hervorragend organisiert. Ich hatte sogar eine persönliche Begleitung, die mich in der Wechselzone und während dem ganzen Wettkampf unterstützte.» Grossen Respekt hatte Karin Gutersohn vor den 1.9 Kilometer Schwimmen.

Ist das Schwimmen schon sonst ihre «Angstdisziplin», feierte sie dazu an der WM noch ihre Premiere im Meer. «Es war speziell. Vor allem die höheren Wellen als im Zürichsee machten mir zu schaffen, doch schliesslich war es ganz toll und ich genoss die Zeit im Wasser», so die 40-Jährige vom Tri Team Limmattal.

Ohne Erwartungen angereist

Neben dem Schwimmen hatte Karin auch vor der 90 Kilometer langen Velostrecke Respekt. «Im Qualifikationsrennen musste ich immerhin 1530 Höhenmeter bezwingen. Und hier in Florida ging es einfach nur geradeaus. Es war hart, ich musste immer voll in die Pedalen treten.

Doch mit der Zeit (2:36:40 Stunden) bin ich mehr als zufrieden.» Am besten ist es ihr aber beim Laufen ergangen. Mit 1.44 Stunden für die Halbmarathon-Strecke übertraf sie sogar die hervorragende Zeit aus dem Qualifikationsrennen.

Für Karin Gutersohn also eine durchaus gelungene WM-Premiere. «Ich bin absolut ohne Erwartungen angereist. Nur schon an dieser WM zu sein, übertraf alles. Ich sah es als Belohnung an für meine vielen Trainingsstunden. Unfallfrei und glücklich ins Ziel zu laufen war fantastisch.»

Sie hatte während den gut fünf Stunden Rennzeit nie eine Krise: «Vielleicht bin ich so gut durchgekommen, weil ich mir überhaupt keinen Druck machte und einfach extrem Freude hatte, dabei zu sein.»

Auch die vielen SMS und Glückwünsche von zu Hause gaben ihr Schwung und so erreichte sie in ihrer Kategorie (Frauen 40 bis 44 Jahre) den guten 29. Rang von 80 Teilnehmerinnen.

Neben dem Rennen gab es noch viele weitere Highlights für Karin Gutersohn. «Ich besuchte eine Freundin, spazierte an den schönen Stränden und liess die Seele baumeln. Aber vor allem geniesse ich die Sonne, da ich weiss, dass zu Hause ein langer Winter auf mich wartet.»

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