Tischtennis
Eine Limmattaler Erfindung sorgt für einen Teilnehmerrekord

Die Schoch-Challenge erfreut sich weiterhin einer grossen Beliebtheit. An der diesjährigen Austragung sorgen 132 Anmeldungen für eine neue Bestarmarke. Sie messen sich in vier Kategorien.

Beat Hager
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Tischtennis: Schoch-Challenge in Weiningen
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Peter Matt von Dietikon-Weiningen (l.) schlägt auf
Tobias Kienast von Dietikon-Weinignen wird 23. in der Kategorie C.
Raphaël Buck im Bann des Balls

Tischtennis: Schoch-Challenge in Weiningen

Roland Jaus

Nachdem die letztjährige Austragung der Schoch-Challenge infolge der Durchführung des internationalen Mannschaftsturnier durch den TTC Dietikon-Weinigen ausfiel, fand heuer die dritte Auflage in Weiningen statt.

In der Turnhalle der Oberstufenschule der Kreisgemeinde Weiningen standen nicht weniger als 20 Turniertische bereit. Mit total 132 Anmeldungen in vier Kategorien verzeichneten die Organisatoren einen neuen Teilnehmerrekord.

«Das sich die Schoch-Challenge einer so grossen Nachfrage erfreut, erstaunt mich nicht. Jeder Spieler kommt in den Genuss von jeweils sieben Partien und spielt zudem mehrheitlich gegen ebenbürtige Gegner. Und dies ohne lange Pausen», erklärt OK-Präsident und Turniergründer Philipp Aegerter die Attraktivität.

Einzigartiger Modus

Über den Badmintonsport kam das Vereins-Ehrenmitglied auf die Idee zu diesem Spielsystem, das so nirgends sonst zur Anwendung kommt. In der Hauptkategorie B standen mit Andrin Melliger (Bremgarten), Vito Semeraro (Lenzburg) sowie Noel Meienberger (Neuhausen) gleich drei B15-klassierte Spieler im Einsatz.

Aus Limmattaler Sicht waren Raphaël Buck und Peter Matt im 30-köpfigen Feld vertreten. Die Paarungen wurden auf drei Gewinnsätze gespielt, wobei auf die vier Erstklassierten Bargeldpreise warteten.

Buck, der vor 12 Jahren die Fussballschuhe im FC Dietikon an den Nagel gehängt und sich für den Tischtennissport entschieden hatte, freute sich auf seinen Auftritt in Weiningen: «Nachdem ich diese Saison in der Mannschaftsmeisterschaft in der 3. Liga für den TTC Dietikon-Weiningen gespielt habe, ist dies zum Saisonende mein erstes Turnier in diesem Jahr. Der Spass am Spiel steht im Vordergrund, dennoch strebe ich einen Platz in der ersten Ranglistenhälfte an».

Buck schliesst mit positiver Bilanz

Ein Auftakt nach Mass war Buck gewiss. So besiegte der 28-jährige Ingenieur aus Oetwil in seinem ersten Spiel den B11-klassierten Peter Boder aus Basel mit 3:1. Mit vier Siegen und drei Niederlagen durfte sich Buck nicht nur über eine positive Bilanz freuen, sondern auch über den 14. Schlussrang.

«In spielerischer Hinsicht bin ich zufrieden, die Niederlagen fielen alle knapp aus», schilderte der Nachwuchsverantwortliche im Verein sein Abschneiden. Peter Matt klassierte sich im 22. Rang. Den Sieg in der höchsten Kategorie sicherte sich Meienberger.

Über die weiteren Spielklassen gesehen ragt der dritte Platz von Marcus Bischoff (TTC Urdorf) in der Kategorie C heraus.