Trotz einer Pausenführung resultierte auswärts gegen Schwamendingen eine 2:3-Niederlage.

Urdorf-Trainer Roberto Rhiner konnte personell erstmals aus dem Vollen schöpfen. Dabei setzte der Coach mit Fahrudin Adilovic, Jean Bosco Tibiti sowie Davide De Luca auf drei Neuverpflichtungen, welche erstmals für die «Stiere» spielberechtigt waren. Urdorf zeigte sich trotz der personellen Wechsel gut organisiert und nahm das Zepter in die Hand.

In der 17. Minute beklagten die Gäste Pech, als ein Schuss von Thomas Jenny vom Pfosten abprallte. Urdorf kämpfte unverdrossen weiter und wurde in der 40. Minute belohnt. Nach einem Flankenball von De Luca traf Adilovic per Kopf zum verdienten Urdorfer Führungstreffer. Ein Einstand nach Mass für den Ex-Schlieremer, welcher das erste Saisontor des FC Urdorf markierte.

Verwandlung nach der Pause

Die Einheimischen kamen wie verwandelt aus der Kabine und angetrieben durch ihren Spielertrainer und Ex-Profi Sokol Maliqi erhöhten sie das Tempo. Nur drei Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, ehe den Stadtzürchern der Ausgleich gelang. Nach einem weiten Abkick von Arsim Bunjaku lief Spielertrainer Maliqi der vorgerückten Urdorfer Hintermannschaft auf und davon und liess mit einem platzierten Flachschuss Samuel Winkler keine Abwehrchance.

Bei den Urdorfern schlichen sich in der Folge Ungenauigkeiten ein, was die Einheimischen ausnützten. In der 58. Minute prüfte erneut Maliqi mit einem Hinterhaltsschuss Winkler, welcher den Ball nur vor die Füsse von Leroy Ramseier abklatschen konnte, der zum Schwamendinger Führungstreffer einschoss. In der 88. Minute machte der eingewechselte Roberto Pinto mit dem 3:1 alles klar. Rolando Baumann gelang in der Nachspielzeit mit einem Weitschuss noch der Anschlusstreffer, aber trotz Platzverweis gegen Schwamendingen-Keeper Bunjaku blieb das 3:2 bestehen. «In der ersten Halbzeit spielte meine Mannschaft ausgezeichnet und hat meine Anweisungen hervorragend umgesetzt. Doch nach der Pause und dem unglücklichen Gegentreffer wurden die Zuspiele zusehends ungenauer. Eine schmerzhafte Niederlage», zeigte sich Rhiner nachdenklich.

Und wie wertet der Coach die Leistungen der drei Neuzuzüge, welche erstmals die Farben des FC Urdorf trugen? «Die Erwartungen waren gross, doch wir dürfen keine Wunder verlangen. Alle drei Akteure haben ufgezeigt, dass sie über Potenzial verfügen».