Handball

Ein hart umkämpfter Derby-Sieg gegen Limmat

An der HCDU-Mauer soll es künftig kein Durchkommen geben

An der HCDU-Mauer soll es künftig kein Durchkommen geben

Dietikon-Urdorf II besiegte den Zweitligisten HC Limmat knapp mit 18:17.

Für viel Brisanz war im Limmattaler 2.-Liga-Derby in der Stadthalle Dietikon gesorgt. Mit dem HC Dietikon-Urdorf II sowie dem HC Limmat trafen zwei Teams aufeinander, welche im Nachwuchs zusammenarbeiten. Die Ausgangslage war klar. Obwohl Derbys bekanntlich eigene Gesetze kennen, war die Favoritenrolle gegeben. Während der Heimklub im gesicherten Mittelfeld der Tabelle platziert ist, reiste der HC Limmat als Schlusslicht nach Dietikon und war auf Punktezuwachs angewiesen. Die Gastgeber waren von Beginn an spielbestimmend und führten bis zur Halbzeit bereits klar mit 13:7.

Nach dem Seitenwechsel wurde der Dietiker Spielmacher Tobias Zatti manngedeckt und die Einheimischen taten sich in der Folge immer schwerer. Mit einer starken Willensleistung kämpfte sich der HC Limmat wieder ins Spiel zurück und in der 58.Minute sorgte Manuel Amet mit seinem fünften Treffer in dieser Partie für den 17:17-Gleichstand.

Doch 54 Sekunden vor der Schlusssirene liess Zatti mit seinem 7-Meter-Strafstoss dem stark aufspielenden Limmat-Keeper Andreas Regner zum 18:17-Endstand keine Abwehrchance.

Trotz der unglücklichen Niederlage zeigte sich Limmattals Trainer Thomas Widmer mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: «Aufgrund diverser Absenzen mussten wir praktisch ohne Rückraumspieler auskommen, doch meine junge Mannschaft hat mit dem Rückhalt unseres Keepers Andreas Regner hervorragend gekämpft.

Leider fehlt es uns noch an der nötigen Kraft, der Cleverness und der Ruhe, und so mussten wir einmal mehr eine knappe Niederlage hinnehmen. So verpassten wir einen Punktegewinn. Jetzt gilt es, in den kommenden Partien gegen die Direktkonkurrenten zu punkten.»

Magere Handballkost beim HCDU

Trotz des Sieges zeigte sich auf der Gegenseite der verletzte HCDU-Spielertrainer Sandro Tonini nur sehr bedingt zufrieden: «Derbys gegen Limmat sind immer etwas Spezielles, doch wurde auf unserer Seite nur gerade 30 Minuten Handball gespielt. Nach der Pause fühlten wir uns zu sicher und der HC Limmat hat bewiesen, dass er zu Unrecht auf dem letzten Tabellenrang platziert ist. Die Verteidigung mit der Unterstützung unseres 42-jährigen Torhüter Olaf Rusert spielte sicher auf, doch die Umstellung von Abwehr auf Angriff blieb unter den Erwartungen.»

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