Pünktlich um 19.30 Uhr konnte der Präsident Köbi Haug die Generalversammlung im Winzerhaus Weiningen eröffnen. Gleich zu Beginn der diesjährigen GV durfte der Turnverein Weiningen die Mutationen verkünden. Es ist eine Freude, dass gerade im Jubiläumsjahr 12 neue Aktivmitglieder und 2 neue Mitturnerinnen aufgenommen werden können – dies lässt viel Positives für die zukünftigen Jahre des Turnvereins erahnen.

Da 2015 kein Wahljahr ist, konnten viele Traktanden, wie die Ernennungen oder auch die Abnahme der Jahresrechnungen 2014 sowie der Budgets für das kommende Jahr zügig abgewickelt werden. Dafür wurde den Ehrungen mehr Aufmerksamkeit gewidmet.

Preis für herausragende Leistungen

So konnte der Ehrengast Leo Niggli, der den Turnverein Weiningen seit vielen Jahren unterstützt und unter anderem jeweils die Chroniken zu den Jubiläen verfasst hatte, mit dem Turnverein „Ehren-Award“ für sein Schaffen ausgezeichnet werden. Mit diesem Award zeichnen die Weiniger herausragende Leistungen aus. Die Anerkennung für Leo’s Arbeit sowie auch dessen Freude war ein besonderer Moment an der Generalversammlung. Bemerkenswert: Niggli ist älter als der TV Weiningen. In diesem Jahr feiert er seinen 101. Geburtstag.

Turnfest-Ausblick

Einen wichtigen Punkt der Versammlung stellten auch die ausführlichen Information des Turnfest-Präsidenten Thomas Mattle und dessen Vize-Präsidenten Moritz Lüthi zum Stand der Arbeiten für das GLZ-Regionalturnfest 2015 in Weiningen dar. Sie präsentierten die aktuellsten Informationen und beantworteten die offenen Fragen der anwesenden Mitglieder. Köbi Haug rechnete ausserdem die hohe Anzahl an benötigten Helferstunden für den bevorstehenden Grossanlass vor und rief die Turnerschar zu fleissigen Einsätzen im Juni und Juli 2015 auf.

Zum Ende der Versammlung wurde allen ein Glas Weininger Weisswein serviert, um gemeinsam auf den 100. Geburtstag des Turnvereins anzustossen und die Stimmen für das traditionelle Turnerlied zu befeuchten. Insgesamt also einpassender  Abend zum Jubiläum unter dem Motto „Tradition und Ausblick ins 100. Lebensjahr des TVWs“.