Fussball
Durch Kontinuität will der FC Birmensdorf zum grossen Coup

Birmensdorf eröffnet morgen (10.15) zu Hause gegen BC Albisrieden die neue 3.-Liga-Meisterschaft. Die Ambitionen des FCB sind unverändert, die Aufgabe wird aber auch nach Schlierens Aufstieg nicht leichter.

Luca Muntwyler
Merken
Drucken
Teilen
Der FC Birmensdorf greift wiede an.

Der FC Birmensdorf greift wiede an.

Otto Lüscher

Neue Saison, neues Glück. So muss das Motto für den FC Birmensdorf vor dem 3.-Liga-Meisterschaftsstart heissen. Nach dem zweiten Platz in der letzten Spielzeit und dem knapp verpassten Aufstieg hinter Schlieren, steht der FCB vor einer neuen Herausforderung: Es gilt, die letztjährigen Resultate zu bestätigen.

Ausgeglichene Gruppe

«Wenn wir die letzte Saison wiederholen können, wäre das ein Traum», erklärt FCB-Trainer Fabio Stiz. Dass dies nicht ganz einfach wird, ist wohl allen klar. Die «Limmattaler Gruppe» ist ziemlich ausgeglichen. «Wie im letzten Jahr versuchen wir jedes Spiel zu gewinnen und wollen natürlich vorne ein Wörtchen mitreden», gibt sich Stiz zuversichtlich, der mit seinen Birmensdorfer in der letzten Saison nur eine Niederlage eingefahren hat. Um das vorgegebene Ziel zu erreichen, kann der Trainer sowohl auf ein gutes Kader, als auch auf ein starkes Kollektiv innerhalb der Mannschaft zählen. Eine wichtige Mischung und gute Voraussetzung, um in dieser Saison Grosses erreichen zu können.

Unveränderte Philosophie

Die Philosophie habe sich im Team nicht geändert: Offensiv nach vorne spielen, taktische Akzente setzen, um so kontinuierlich die Spiele zu gewinnen. Klingt zwar nicht schwer, wird aber alles andere als einfach. Die Konkurrenz ist gewarnt. Nach dem grossen Vorsprung von 19 Punkten auf Oetwil-Geroldswil, den Drittplatzierten der letzten Saison, ist jede Mannschaft motiviert, mit Punkten aus Birmensdorf nach Hause reisen.

Neuer Assistenztrainer

Eine kleine Änderung gibt es lediglich an der Seitenlinie der Birmensdorfer. Skender Krasniqi steht neu als Co-Trainer neben Stiz. Der Nachfolger von Francesco Paganelli kommt vom Absteiger und diesjährigen Liga-Konkurrenten Wiedikon. Krasniqi soll nun im Geren neue Impulse und Trainingsschwerpunkte innerhalb der Mannschaft setzen. «Er ist ein guter und erfolgreicher Trainer und soll seine Erfahrung einbringen», beschreibt Stiz seinen Assistenten. «Wir haben unterschiedliche Trainingsmethoden und verfolgen die gleiche Philosophie. So ergänzen wir uns gut», fügt er an.

Zu Gast im Geren ist morgen der BC Albisrieden, ein unangenehmer Gegner. «Wir wollen die drei Punkte holen. Ein guter Start ist wichtig. Aber primär müssen wir uns und unsere Automatismen zuerst wieder finden», erklärt der FCB-Trainer.