Wer Andrea Pasinelli im jüngsten Match der Urdorfer gegen Red Star II beobachtete, staunte. Der 21-Jährige war überall auf dem Platz anzutreffen. Er pflügte und ackerte auf dem unebenen Chlösterli. Und er zauberte. Zwei Tore erzielte Pasinelli, es waren seine Treffer vier und fünf im fünften Rückrundenmatch. Er gehört in Urdorf zur Fraktion Goldfuss. Eine Fraktion, die in der Vorrunde Kritik einstecken musste.

Denn ohne Eisenfussqualitäten gewinnt der FCU kaum Punkte. Alle müssen auch Drecksarbeit verrichten, wo diese gerade anfällt. So wie es Pasinelli und auch dessen langjähriger, ebenfalls talentierter Weggefährte Marco Stara seit dem Wiederbeginn tun. Dadurch wird auch die Abwehr entlastet.
Am Sonntag gegen Tabellennachbarn
Trainer Roberto Rhiner und Assistent Remo Agosti haben die richtige Legierung also gefunden. Diese soll am Sonntag (10.15 Uhr, Chlösterli) auch gegen den Tabellennachbar Lachen/Altendorf glänzen und Punkte einbringen. Ein Sieg wäre gleichbedeutend mit einem Platz über dem Trennstrich. «Unser nächster Final», sagt der im Abstiegskampf besonders erfahrene Agosti: Er stand bei allen drei vergangenen Rettungen in Folge an der Seitenlinie.

Für Andrea Pasinelli wäre es die dritte. Gelassen sagt er: «Wir haben schon mehrmals bewiesen, dass wir bereit sind, wenn es darauf ankommt. Das sind wir auch diesmal.»