2. Liga inter
Dietikon verliert nach einem schwachen Auftritt mit 1:4 gegen Langenthal

Dietikon kann in der laufenden Saison nicht dreimal in Folge gewinnen. Nach einem phlegmatischen Auftritt resultierte in Langenthal eine 1:4-Niederlage. Der Auftritt der Gäste bei der 1:4-Niederlage hinterliess den Eindruck einer Blustfahrt.

Raphael Biermayr
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Dietikon (Stevovic, am Boden, und Candreia) ist keine Hürde für Langenthal (Boumelaha)

Dietikon (Stevovic, am Boden, und Candreia) ist keine Hürde für Langenthal (Boumelaha)

hps

«Was die können, können wir auch.» Das schien der Leitspruch des FC Dietikon vor dem Match in Langenthal gewesen zu sein. Denn als die Oberaargauer zum Hinrundenspiel per Car auf die Dornau gefahren waren, hatte das mächtig Eindruck auf die Limmattaler gemacht. Eine 36-köpfige Delegation – das Team ist darin inbegriffen – fuhr gestern also westwärts.

War die Stimmung auf der Hinfahrt nicht zuletzt dank einem kulinarischen Abstecher noch ausgelassen, dürfte sie auf der Rückfahrt eher eisig gewesen sein. Der Auftritt der Gäste bei der 1:4-Niederlage hinterliess den Eindruck einer Blustfahrt.

Trainer Goran Ivelj wehrte sich nicht gegen diesen Eindruck, er nickte bei dieser Feststellung und sagte: «Das war enttäuschend; zum Glück haben wir schon einige Punkte geholt, andernfalls müssten wir uns noch Sorgen machen.»

Bereits ab der 3. Minute in Rückstand geraten

Passiv, ja oftmals gleichgültig in ihren Aktionen gerieten die Dietiker schon in der 3. Minute in Rückstand. Raphael Candreia hatte «geträumt» (Ivelj), was Gegenspieler Vulkan Karaboga mit einem beherzten Antritt und einem trockenen Schuss zum 1:0 ausnützte. In der 33. Minute agierte Ibrahima Diaby auf der andern Abwehrseite wie ein Junior – das 2:0 durch Gregory Gemperle war die Folge.

Apropos Junior: Nach der Halbzeitpause ersetzte der 17-jährige Ardian Krasniqi den erfahrenen Diaby. Der Debütant, der sonst im ältesten Nachwuchsteam spielt, fand sich nach einer Anfangsnervosität gut zurecht.

Dass nur noch zwei Gegentreffer fielen, war aber vielmehr der Nonchalance der Langenthaler im Abschluss zuzuschreiben. Bis auf Adnan Mustafi vermochte keiner, Akzente zu setzen. Torjäger Luca Dimita «verhungerte» am Strafraum. Aus seiner einzigen Möglichkeit erzielte er aber das 1:3 (64.). Hoffnung keimte darob aber nicht wirklich auf – wenig später fiel das letzte Tor der Partie auf der andern Seite.