Handball 1. Liga

Dietikon-Urdorf zu Gast in Frick

Matthias Zürcher (l.), Flügel bei Dietikon-Urdorf, erwartet ein enges Spiel.

Matthias Zürcher (l.), Flügel bei Dietikon-Urdorf, erwartet ein enges Spiel.

Die aktuelle Bilanz ist erfreulich. Der Aufsteiger Dietikon-Urdorf ist im Meisterschaftsalltag der 1. Liga angekommen und belegt momentan den 6. Rang. Somit ist er im Tabellenmittelfeld klassiert.

In den letzten vier Spielen holte das Team acht Punkte, doch es will die Serie ausbauen. Die Chance dazu hat es am Sonntag beim Gastspiel in Frick.Fricks SaisonstartDer TSV Frick ist nicht nach Wunsch in die Saison gestartet. Zuerst verlor er knapp gegen den Aufsteiger aus Wohlen, danach zog er gegen Olten und Muotathal zwei Mal deutlich den Kürzeren.

Die Erlösung folgte mit dem Sieg gegen den TV Muri, als man auswärts 28:22 gewann. Es folgten zwei Niederlagen gegen die beiden Topteams aus Stans und Pratteln und dann ein Sieg im Fricktaler Derby gegen die SG Magden/Möhlin. Am vergangenen Wochenende kassierte der TSV Frick seine insgesamt sechste Niederlage. Auswärts in Dagmersellen verlor man 29:21.Überzahl besser ausnutzenDas bedeutet, dass die Nordwestaargauer nun vier Punkte auf dem Konto haben und auf dem zehnten Tabellenplatz liegen.

In der letzten Saison holte der damalige Aufsteiger zehn Punkte und landete auf dem neunten Rang, knapp über dem Strich. Der neunte Rang bedeutet aber heuer, dass der Gang in die ungeliebte Relegationsrunde angetreten werden müsste. Das wollen weder die Frick- noch die Limmattaler.Matthias Zürcher, Flügel bei Dietikon-Urdorf, erwartet deshalb ein enges Spiel: «Nach dem neunten Rang im Vorjahr werden sie wohl auch den Ligaerhalt als ihr oberstes Ziel definiert haben.

Mit den vielen Zuschauern, die Frick immer in die Halle lockt, wird es einen zusätzlichen Effort unsererseits brauchen, um ihnen die Stirn bieten zu können.» Erschwerlich für hinzukommen wird für Dietikon-Urdorf, dass genau am Sonntag der Spaghetti-Plausch beim Gegner stattfindet, wodurch noch einige Zuschauer mehr zu erwarten sind.Dadurch will man sich aber nicht ablenken lassen. Matthias Zürcher glaubt an die Qualität seines Teams: «Wir müssen aus den letzten vier siegreichen Partien mitnehmen, dass wir immer gewinnen können, wenn wir unser Spiel konsequent durchziehen und es auch dem Gegner aufzwingen können.»

Es gibt auch Verbesserungspotenzial.

«Wenn wir in Überzahl agieren, müssen wir besser werden. Aus den Überzahlsituationen können und müssen wir mehr Profit schlagen», so Zürcher weiter.Spiel am Sonntag um 14 UhrAuch von sich selber erwartet der 25-Jährige einiges: «In der Defensive muss ich während des ganzen Spiels aufmerksam sein. Ich will möglichst keine dummen Fehler machen.

Im Angriff muss ich aktiv bleiben, auch wenn ich mal gepresst werden sollte. Und wenn sich die Chance ergibt ein Tor zu schiessen, muss ich diese nutzen!»Ob Zürcher und seinen Teamkollegen alles gelingt, was sie sich vornehmen, ist am Sonntag im aargauischen Frick in Erfahrung zu bringen. Das Spiel in der Sporthalle Ebnet wird um 14 Uhr - also relativ früh - angepfiffen.

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