Handball
Dietikon-Urdorf nach Kanterniederlage weiter im Tabellenkeller

Die 1.-Ligisten des HC Dietikon-Urdorf verlieren ihr Heimspiel gegen den Aufstiegsaspiranten Horgen nach schwacher Leistung diskussionslos mit 18:31.

Fabian Sanginés
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Machtlos trotz acht Toren: Daniel Imhof von Dietikon UrdorfArchiv

Machtlos trotz acht Toren: Daniel Imhof von Dietikon UrdorfArchiv

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Nach der knappen 27:29-Niederlage von vergangener Woche gegen Wetzikon, einem direkten Konkurrenten um die Relegation, stehen die Limmattaler immer mehr unter Zugzwang. Mit dem zweitplatzierten HC Horgen kam dazu noch ein undankbarer Aufbaugegner in die Dietiker Stadthalle.

Erstes Tor nach 11 Minuten

Das Heimteam war von Beginn weg überfordert und agierte besonders in der Offensive viel zu harmlos. Es dauerte bis zur 11. Minute, bis Dietikon-Urdorf per Penalty seinen ersten Torerfolg feiern konnte. In Anbetracht des 1:5-Rückstandes fiel dieser Jubel eher verhalten aus.

Auch in der Folge scheiterten die Gastgeber immer wieder am starken Dominique Anderes im Horgener Tor, oder an sich selber. Die Zürcher ihrerseits spielten ihren Stiefel unbeirrt runter und führten zur 18. Minute souverän mit 9:2.

Ab der 20. Minute nahmen die Nickligkeiten zu, was eine Strafe nach der anderen mit sich führte. Phasenweise hatten beide Teams nur noch vier Feldspieler auf dem Platz. Doch auch dies änderte nichts an den Kräfteverhältnissen, was den Hausherren einen deutlichen 6:16-Halbzeitrückstand bescherte.

Keine Spannung

Nach dem Seitenwechsel gelang es Dietikon-Urdorf das Geschehen etwas ausgeglichener zu gestalten – spannend wurde das Spiel trotzdem nie. Mehr als auf acht Tore kamen die Limmattaler an seinen Gegner nicht mehr ran. Daran änderte auch die starke Leistung von Daniel Imhof nichts, mit acht Toren klarer Topskorer seiner Farben.

Überzeugt vom Ligaerhalt

Auch Spieler Stefan Galli musste nach Spielschluss die gegnerische Überlegenheit neidlos anerkennen: «Horgen ist qualitativ auf jeder Position einfach stärker besetzt». Trotzdem glaubt er daran, dass den Limmattalern, derzeit Tabellenvorletzter, der Gang in die Barrage erspart bleibt. «Es wird schwer, doch in bin fest davon überzeugt, dass wir den direkten Ligaerhalt packen werden», zeigt sich Galli kämpferisch.

Bereits am Samstag haben die Limmattaler bei den Seen Tigers/Yellow die Gelegenheit zur Rehabilitation.