Fussball
Dietikon mit torlosem Remis im Spitzenkampf

Wenn die zwei besten Offensiv-Fussballteams aufeinandertreffen, ist eine torarme Partie nicht selten. So war es auch gestern im Spitzenspiel der 2.Liga interregional zwischen dem Zweiten Thalwil und Leader Dietikon.

Raphael Biermayr
Merken
Drucken
Teilen

Vor der Direktbegegnung hatten die beiden Mannschaften 22 respektive 27 Treffer erzielt – danach ebenfalls. Für die Seebuben ist das ein bekanntes Resultat, war es doch bereits ihre dritte Nullnummer in der laufenden Spielzeit. Anders für die Limmattaler: Sie spielten in ihrer zweiten Saison in dieser Spielklasse erst zum zweiten Mal überhaupt unentschieden. Ausserdem erzielten sie nach 15 Meisterschaftsspielen erstmals wieder kein Tor.

«Es geht heute nur darum, wer den ersten Fehler macht», sagte Dietikons Sportchef Pietro Iellamo während der Pause treffend. Dass am Ende kein Team einen entscheidenden Lapsus begehen sollte, war nicht abzusehen. Denn es war ein 0:0-Match der unterhaltsamen Sorte. Beide Kontrahenten suchten den Treffer.

Da aber beide Equipen sehr diszipliniert agierten, war das kein leichtes Unterfangen. In Tornähe kamen zwar beide oft, richtig gefährlich wurde es selten. Vor dem Seitenwechsel namentlich ein Mal, als FCD-Torhüter Joao Ngongo beim Abschlag Stürmer Murat Hasic traf und der Ball knapp neben dem Gehäuse landete.

Beide Teams nah am Siegtreffer

Im zweiten Durchgang waren Dietikons Adnan Mustafi (72.) und Thalwils Philipp Reiffer (82.) nah dran. Der gewohnt wirblige Mustafi sah seinen Schuss wenige Zentimeter neben dem Pfosten vorbeikullern. Reiffer reagierte nach einem missglückten Kopfball eines Teamkollegen überhastet und schoss aus wenigen Metern weit über das Tor.

Vermutlich konnte sich auch FCD-Sportchef Iellamo nach Spielschluss mit dem Remis anfreunden, schliesslich verteidigten die Limmattaler damit die Tabellenführung.

Wenn auch nur dank der leicht besseren Tordifferenz im Vergleich mit Langenthal. Was weitere Transfers anbelangt, stellte Iellamo hinsichtlich der Rückrunde Passivität in Aussicht: «Wir haben keinen Grund, grosse Änderungen vorzunehmen