Wasserball
Dietikon im Cupfinal gegen Zürich klar unterlegen

Trotz eines eher durchzogenen 1.-Liga-Saisonstarts schafften die Dietiker wieder den Sprung in den Regional-Cupfinal. Dort unterlagen sie der Stadtmannschaft Zürich deutlich.

Drucken
Teilen
Torhüter Oliver Hofstetter und Co. haben das Nachsehen.

Torhüter Oliver Hofstetter und Co. haben das Nachsehen.

Manuel Geisser/Archiv

Die Limmattaler durften sich im Final des Regionalcups im heimischen Fondli berechtigte Hoffnungen auf einen Überraschungssieg machen. Sie sind dort jeweils nur schwer zu schlagen und konnten in der vergangenen Saison überraschende Heimsiege gegen Topteams feiern – wie zum Beispiel den Finalgegner der SM Zürich. Beide Teams spielten zu Beginn der Partie durchaus auf Augenhöhe.

Erst gegen Ende des ersten Spielabschnittes gerieten die Dietiker mit zwei Toren in Rückstand. Gleich zu Beginn des zweiten Viertels konnten die Stadtzürcher dann nach unüberlegten Foulspielen der Limmattaler gleich zwei Mal in Überzahl spielen. Die Gäste liessen sich nicht zwei Mal bitten und erzielten zwei Tore zum 7:3. Danach war das Spiel wieder ausgeglichen, die Zürcher verwalteten ihren Vorsprung geschickt und der Rückstand der Dietiker pendelte sich bei drei bis fünf Toren ein.

Keine Wende mehr

Die Limmattaler kämpften zwar beherzt, der Anschlusstreffer wollte aber nicht gelingen. Im Gegenteil: Im dritten Spielabschnitt wuchs der Rückstand noch einmal an und das Spiel schien beim Stand von 9:15 gelaufen zu sein. Doch das Heimteam bäumte sich noch einmal auf und machte die letzten Reserven frei. Nach vier Toren in Serie von Simon Steinemann zum 13:15 war man kurz nach der letzten Pause wieder im Spiel.

Die Wende sollte dann aber nicht mehr gelingen, auch weil die Dietiker in drei Überzahlsituationen keinen einzigen Treffer mehr erzielen konnten. Die Limmattaler verloren das Spiel dann deutlich mit 13:19 und verpassen wie in der vergangenen Saison den Cupsieg nur knapp. Trotz der Niederlage zeigte der WSC Dietikon eine Leistung, auf der sich im Hinblick auf die weiteren Meisterschaftsspiele aufbauen lässt.