Wasserball
Dietiker Wasserballer erneut kalt geduscht

Erstligist Dietikon kassierte gegen den Frauenfeld nach ansprechendem Beginn mit 6:22 eine weitere empfindliche Niederlage.

Stefan Herde
Merken
Drucken
Teilen
Mussten untendurch:Christian Fritschi (weiss) und die Dietiker.

Mussten untendurch:Christian Fritschi (weiss) und die Dietiker.

roland jaus

Nur zu neunt reisten die Dietiker nach Frauenfeld und trafen auf ein Team im Aufwind. Nach drei Niederlagen zu Beginn der Saison konnten die Thurgauer zuletzt acht Mal in Folge gewinnen. Bei den Limmattalern zeigt die Formkurve dagegen nach unten. Nach einigen knappen Spielen zu Saisonbeginn und zwei Heimsiegen verloren sie ihre letzten sieben Spiele und das zum Teil deutlich.

Einbruch im dritten Viertel

Der Start ins Spiel gelang den Gästen indes vielversprechend. Bis kurz vor Viertelsende stand das Spiel unentschieden, ehe sich das Heimteam durch einen Doppelschlag zum 5:3 innerhalb einer Minute absetzten konnte. Im zweiten Spielabschnitt konnten die Limmattaler noch einigermassen mit den Thurgauern mithalten, aber nicht verhindern, dass diese ihren Vorsprung weiter ausbauen konnten.

Im dritten Viertel wollte dann kaum mehr etwas gelingen. Die Dietiker leisteten sich zu viele Eigenfehler, was von den routinierten Frauenfeldern eiskalt ausgenützt wurden. Die Gegentore fielen jetzt im Minutentakt, während die Gäste ihre Torproduktion einstellten. Erst im letzten Spielabschnitt konnte sich mit Christian Fritschi wieder ein Limmattaler in die Torschützenliste eintragen, was aber an der deutlichen Niederlage nichts mehr änderte.

Steigerung dringend nötig

Ein weiteres Mal zeigte der WSC Dietikon nur phasenweise eine gute Leistung. Wenn sie in den beiden verbleibenden Spielen noch Chancen auf einen Punktgewinn haben wollen, müssen sie konstanter spielen und wieder einmal mit einem kompletten Team antreten. Ansonsten wird ihnen der Sprung vom letzten Tabellenplatz nicht mehr gelingen.