Vier Tore auswärts und Spitzenreiter der Gruppe 5 in der 2. Liga interregional: Die Bilanz des FC Dietikon nach dem Auswärtsspiel beim Team Aargau U-21 liess nicht viel zu wünschen übrig. «Wir sind sehr froh, dass wir sieben Punkte auf dem Konto haben», zeigt sich Trainer Goran Ivelj zufrieden. «Es war wichtig für uns, die drei Punkte in Aarau geholt zu haben – gegen eine sehr gute Mannschaft.»

Grundstein für den Erfolg legte Alfred Emuejeraye, der gleich zwei Treffer beisteuerte. In der siebten Spielminute köpfte er eine Flanke zum 1:0 für Dietikon ein. Doch die Führung hielt nicht Bestand bis zum Ende der ersten Halbzeit: Kurz vor dem Pausenpfiff konnten die Aargauer ausgleichen – auch wegen Abstimmungsproblemen in der Dietiker Defensive.

Wenige Minuten nach Beginn der zweiten Hälfte übernahmen die Aargauer das Spieldiktat und drückten auf den Führungstreffer. Die Dietiker mussten einige gefährliche Aktionen zulassen und konnten sich bei ihrem Torhüter Sven Gammel bedanken, dass sie nicht in Rückstand gerieten.

Dann kam es zu einem Konter der Limmattaler, Fabio Capone stürmte aufs gegnerische Tor zu – und wurde gefoult. Penalty für Dietikon. Emuejeraye trat an und sorgte für die erneute Dietiker Führung. Und der Stürmer leitete wenig später auch den dritten Dietiker Treffer an diesem Nachmittag ein: Seine Hereingabe verwertete Capone zum 3:1. Als Ivan Bogdanovic noch das vierte Tor für die Limmattaler schoss, war die Partie endgültig entschieden.

Rundum glücklich über den Spielverlauf war Ivelj dennoch nicht. Ihn ärgerte der Platzverweis, den ausgerechnet Doppeltorschütze Emuejeraye kassiert hatte: Nach einem Rencontre mit Aargaus Sven Lüscher wurde der Dietiker Stürmer zum zweiten Mal verwarnt und vom Spielfeld geschickt. «Die zweite gelbe Karte war aus meiner Sicht nicht gerechtfertigt», sagt Ivelj. «Lüscher hatte Alfred vorher gefoult, dann hat Alfred ihn unglücklich beim Zurücklaufen getroffen.»

Auf jeden Fall wird Ivelj Emuejeraye in der nächsten Partie ersetzen müssen. Doch der Dietiker Coach will darüber nicht lamentieren. «Alfred ist sicher ein ganz wichtiger Spieler», räumt Ivelj ein, «aber er ist nicht der Einzige, der spielt.» Man müsse auch sehen, dass einige gute Spieler immer noch verletzt seien: «Ich hoffe, dass ein paar von ihnen am nächsten Samstag zurückkehren werden.» Dann spielt der FC Dietikon zu Hause gegen die zweite Mannschaft des FC Wohlen.