Weil sich danach maximal 29 Zähler auf dem Konto haben können, und damit vier weniger als im vergangenen Jahr, ist die Gefahr vor einer Relegation etwas grösser geworden (die Punkte werden vor der Abstiegsrunde halbiert). Wenngleich: Im Gegensatz zur Vorsaison steigen diesmal nur zwei statt drei von acht Mannschaften ab.

Es macht den Anschein, als ob es für Schlieren wieder um eine Ananas gehen würde, diesmal einfach nicht eine goldene.

Weil man nach der Winterpause vor Jahresfrist noch Aussichten hatte auf die Finalrunde, konnte Trainer Dominik Stutz auf die berühmte letzte Chance hinweisen und seine Spielerinnen damit motivieren. Und jetzt? «Wir wollen beweisen, dass wir zu Unrecht so in der Tabelle stehen, und die restlichen Spiele gewinnen», sagt Stutz.

Sein Team startet am Samstag in Rapperswil-Jona ins neue Jahr (19 Uhr, Grünfeld). Unter allen Umständen soll «eine Negativspirale verhindert» werden. «Wegen der Punkteteilung kann es plötzlich sehr schnell nach unten gehen.»

Zwei Neuzugänge

Gegen ein mulmiges Gefühl spricht eine gelungene Vorbereitung, die in einem Turniersieg in der Türkei gipfelte. Der Kader ist für Schlieremer Verhältnisse prall gefüllt. Mit Aussenverteidigerin Martina Röthlisberger (Aarau) und Flügelspielerin Claudia Weber (YF Juventus) sind zwei Spielerinnen dazugekommen.

Abgänge gibt es keine zu verzeichnen, mit dem Pechvogel Romana Trajkovska fällt lediglich eine Spielerin verletzt aus – ein Minusrekord im Mehrjahresvergleich.