Faustball
Die Schlieremer müssen in den Kampf um den Ligaerhalt

Für die Schlieremer Faustballer setzt es in der NLB-Heimrunde in der Sporthalle Unterrohr gleich drei Niederlagen ab. Somit steht fest, dass das Team in der Relegationsrunde steht. Der Ligaerhalt liegt dort im Bereich des Möglichen.

Beat Hager
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Andri Kaiser schenkt dem Ball seine vollste Konzentration.

Andri Kaiser schenkt dem Ball seine vollste Konzentration.

Otto Lüscher

Die NLB-Faustballer von Schlieren kämpfen in der Relegationsrunde vom 25. Januar in Olten um den Klassenerhalt. Auch vor heimischem Publikum in der Sporthalle Unterrohr mussten sich die Limmattaler gegen Neuendorf, Oberentfelden II und Olten geschlagen geben.

Nachdem Schlieren in der vergangenen Feld-Saison in der Nationalliga B als Tabellenvierter den angestrebten Medaillenplatz nur knapp verpasste, war in der Halle der Ligaerhalt das erklärte Ziel. Auch in dieser Hallensaison wird das Team von den beiden Spielern Manuel Vogel und Sandro Hunziker gecoacht. In der ersten Runde vom vorletzten Sonntag in Neuendorf gegen Aufsteiger Vordemwald resultierte eine knappe 2:3-Niederlage, während Tecknau klar mit 3:0 besiegt wurde.

Der neue Modus versprach für die 2. Runde in Schlieren viel Spannung und im Spiel gegen die favorisierten Neuendorfer führten die Einheimischen nach Sätzen mit 2:1, ehe die Gäste die Partie die Partie noch wendeten. Gegen die 2. Mannschaft von Oberentfelden, welche mit zahlreichen ehemaligen NLA-Akteuren bestückt ist, blieb der Gastgeber beim 1:3 chancenlos.

Abstiegsrunde beginnt bei null

Bereits vor der abschliessenden Partie gegen Olten war die Relegationsrunde für Schlieren Tatsache und in dieser bedeutungslosen Kehraus-Partie verzichtete Schlieren vorerst auf die Einsätze ihrer Leistungsträger wie Vogel und dem ehemaligen 2.-Bundesliga-Akteur Christian Steuer, wobei das Team aus der Dreitannen-Stadt klar mit 3:0 siegte und sich als Gruppensieger zusammen mit Oberentfelden II für die Aufstiegsspiele qualifizierte. Nun geht es für Schlieren am 25. Januar in der Stadthalle Olten in die Abstiegsrunde, wobei mit null Punkten gestartet wird und der Tabellenletzte in die 1. Liga absteigt, während der Vorletzte in die Barrage muss.

Realistische Coaches

Der neue Modus mit nur 2 Teilnehmern für die Aufstiegsrunde machte es für Schlieren sehr schwierig. «Mit Olten, Vordemwald, Oftringen und Oberentfelden II waren gleich vier spielstarke Mannschaften in unserer Gruppe vertreten, was die Aufgabe natürlich sehr schwierig machte», so Hunziker. Doch die guten Leistungen aus dem 1. Spieltag in Neundorf liessen die Faustballer von Schlieren hoffen.

«Es fehlt bei uns nur an kleinen Sachen und mit einem Quäntchen Glück hätten wir gegen Vordemwald und nun auch gegen Neuendorf die Partie für uns entscheiden können. Doch das Auf und Ab während der Spiele verhinderte dies», zeigte sich Vogel enttäuscht. Mit Roger Liebi verfügen die Schlieremer über einen sehr starken Anschlagspieler, wobei er das grössere Feld bevorzugt.

«Ein schwieriges Unterfangen»

Nun gilt es für die Schlieremer, denn drohenden Abstieg in die 1. Liga abzuwenden. Während der Tabellenletzte Tecknau in sämtlichen fünf Partien ohne einen einzigen Satzgewinn blieb, erkämpfte sich Schlieren acht Satzpunkte. «Der Ligaerhalt ist sicher möglich, doch wird dies ein schwieriges Unterfangen. Um dieses Ziel zu bewerkstelligen, müssen wir konstanter werden», so Hunziker weiter. Der Verein überlegt sich, für die NLB-Männer inskünftig einen Trainer zu verpflichten, wobei auch die Spieler dieses Vorhaben begrüssen würden.

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